Florenz Sehenswürdigkeiten

Florenz Sehenswürdigkeiten erkunden & Italienisch lernen

[Gastbeitrag] Sabine hat uns bereits mit ins Grödner Tal genommen. Heute entführt sie uns weiter südlich nach Italien. Sie zeigt und die schönsten Florenz Sehenswürdigkeiten und erzählt, was sie während ihres Italienisch-Sprachkurses alles erlebt hat.

Um 9 Uhr mußte ich mich von meiner geliebten Bergwelt losreißen, schweren Herzens und Rucksacks mich in den Zug setzen, um nach 4-maligem Umsteigen (Töll, Meran, Bozen, Padua) in Florenz zu stranden. Unterwegs durch noch ziemlich bergiges Gelände (Trient), das um und nach Verona (kurzer Blick auf den historischen Stadtkern, wobei ich mir Shakespeare durch die Gäßchen flanierend vorstelle) mehr und mehr abebbte und mich dann in die Ebene entließ. Die Weiten übersät mit Dörfchen und Städtchen, meistens etwas abgegriffen und eher kärglich, typisch italienische „Cubetti“ und Proportionen, dazwischen ein paar beinah spanisch anmutende Landhäuser.

Florenz: Endlich angekommen!

Florenz, das die Südtiroler FlOOrenz heißen, nicht FlorEnz, wie der Rest der Welt. Aber man sagt dort ja auch RuhpOlding und nicht RUhpolding. Florenz also, die Stadt Pinocchios, Michelangelos, Dantes. Der im übrigen quasi die heutige italienische Sprache begründet haben soll.

Unterwegs mit dem Bus in Florenz

Ankunft Bahnhof. Erstes Bestreben: einen Stadtplan mit Straßenverzeichnis ergattern. Bingo. Und Postkarten natürlich. Ich frage den Verkäufer nach der empfohlenen Buslinie 14. Welche Richtung? Ich verstehe wohin ich mich zu wenden habe, und daß aus irgendwelchen Gründen zur Linie 14 nochmal umzusteigen ist.

Am Bahnhofsausgang in der gewiesenen Richtung fällt mir zuerst das geparkte Militärfahrzeug auf, davor zwei Wachen, Maschinengewehre im Anschlag, die alles im Auge behalten (dieser Anblick soll sich an verschiedenen Orten wiederholen). Daneben ein Fahrkartenautomat der Gesellschaft ataf. Haarscharf schließe ich, hier müßten wohl Bustickets zu bekommen sein. Wieder Bingo. Interessant: das System funktioniert hier nicht nach Ziel oder von-bis, sondern nach Zeit. Kleinste Größe: 90 Minuten für 1,20€. Einige Meter weiter entdecke ich dann noch ein improvisiertes Wellblech-Infohäusl der Busgesellschaft. Frage den Mann ebenfalls nach der Linie 14. Er weist zur anderen Straßenseite, ebenfalls mit der Anmerkung, ich hätte den (welchen?) Bus zu nehmen und umzusteigen (wo?), um dann die gewünschte Linie zu erwischen.

Wo sich Menschen knäueln, vermute ich richtig die Haltestelle. Dort ist schon angeschrieben, daß die Linie 14 hier vorübergehend nicht hält. Aber kein Hinweis auf Alternativen. So frage ich 2 Leute. Keine Ahnung. Ein älteres Ehepaar meint, ich solle den 6er-Bus nehmen und den Fahrer fragen. Sobald er kommt, bitte ich um Auskunft. 14? Welche Richtung? Gut, einsteigen. Umstieg wo? Nächste Haltestelle. Ich bleibe auf dem Sprung an der Tür stehen und drücke gleich vorsorglich den Halteknopf. Um ein paar Ecken setzt man mich an einer Piazza ab. Eine schöne Straßenlaterne mit dem Florentiner Wappen fällt gleich ins Auge. Ebenfalls nach der Linie 14 Ausschau haltend, die tatsächlich bald auftaucht, orientiert sich eine bepackte Leidensgefährtin. Ich erkundige mich nach der von der Vermieterin empfohlenen Ausstiegs-Haltestelle. Jawohl, paßt.

Dort angekommen ist mir völlig entfallen, daß ich ja nun eine Straßenkarte hätte und frage eine junge Dame, die gleich ihr Smartphone zückt, die Florenz-Straßen-APP aufruft (die offenbar jeder Florentiner hat) und mir entsprechende Anweisungen gibt. Allerdings in der falschen Richtung, so daß ich eine ganze Weile herumkreisle und –mäandere. Auch die telefonisch gelieferten Hinweise meiner Vermieterin bringen mich nicht schneller zum Ziel. Der Großteil der Befragten unterwegs kennt die Straße nicht, obwohl sie ganz in der Nähe sein muß. Ein Mann mit der gleichen APP bringt mich dann doch ein bißchen näher heran und endlich kann ich die Hausnummer 5 finden. Davor wartet bereits meine „Landlady“ mit ihrer kleinen, entzückend kraushaarigen Prinzessin.

Meine Unterkunft in Florenz

Wir steigen jahrhundertealte, wellig ausgelatschte und bewegte Steinstufen in den 3. Stock hinauf, ich erhalte eine Einweisung in den Umgang mit der alten Spezial-Holztür, auch ein löwenköpfiger Türklopfer kommt zum Einsatz (um während des Aufschließens die Tür mit einem Ruck kurz ein wenig heranzuziehen). Es ist ein recht geräumiges Ferien-Appartement, kleines Bad (in dem ich gewiß nicht viel Zeit verbringen werde), Küche mit Gasherd und Sitzecke, das Zimmer der Mitbewohnerin, daran vorbei der Gang bis in mein „Reich“: Zimmer mit Sofa, Schreibtisch, Schrank, Regal und ein schmales Trepperl hinauf zur Schlaf-Galerie. Komisch, daß mich immer wieder mein Wohn-Stil einholt. Nett, ruhig, mit Blick in malerische, typisch italienische Hinterhöfe und ein wenig über die Dächer.

Ja, Südtirol ist italienisch

Bei der kurzen Vorstellung zwischen der Mitbewohnerin und mir, erwähnt meine Vermieterin kurz, daß man dort, wo ich herkomme, Deutsch und Italienisch spräche, das Gebiet aber schon italienisch sei. Daß sie von der offiziellen Dreisprachigkeit nichts weiß, wundert mich nicht, die Selbstverständlichkeit der Vereinnahmung auch nicht, genauso wie die mögliche Unkenntnis der Geschichte. Vor allem die jüngere Generation scheint völlig ahnungslos.

Meine Intuition, die leider um meine beruflichen Angelegenheiten einen Bogen macht, ist mir manchmal unheimlich. Zuhause überlegte ich noch, eine Rolle Klopapier einzupacken. Mein Verstand hielt das für gänzlichen Unsinn. Und? Kein Klopapier im Bad. Die Vermieterin schreibt mir, ja, es sei grade aus, morgen würde sie wieder eins kaufen. Aber ich könne ja sicher noch irgendwo eins erstehen. Mach ich auch.

Erstmal Florenz Sehenswürdigkeiten planen

Alles fertig eingerichtet und auf dem Stadtplan alle zunächst wichtigen Ziele markiert: Schule, Post, Uffizien, Galleria dell’Accademia, Dom, Ponte Vecchio. Nur die Oper konnte ich noch nicht finden. So ziehe ich also gleich los, in den Abend hinein. Und finde mich schnell wieder im belebten Borgo la Croce, die meisten Geschäfte sind wohl auch sonntags geöffnet. Der Hunger treibt mich zu einer Entscheidung, allerdings sind zu gemütlichem Sitzen halbwegs einladende Restaurants eher Mangelware. Jedoch lande ich bei „Misterpizza“ und das Tischset verführt mit seinem “Love is on the table“ und vom „roten“, toskanischen Spezialbier lasse ich mich gern überraschen.

Etrusker können auch Bier, ja!

Die Etrusker müssen wirklich was von der Braukunst verstanden haben – das „Buonamici“ ist einfach sagenhaft! Voll(mundig), nie gekannt würzig und facettenreich, mir fallen dazu nur die Worte „stramm“, „geröstetes Korn“ und „bierselig“ ein. Und schon sind wir tatsächlich gute Freunde geworden. Vermutlich wird es jeden Tag Pizza geben, auch wenn ich ein japanisches und armenisches Restaurant entdeckt habe, Letzteres wird ganz gewiß ausprobiert. Wenn ich das Gros der (italienischen) Eßkultur so betrachte und die Menschen in den Straßen, dann wunderts mich nicht, daß hier eher selten etwas zum Bleiben einlädt oder mit angenehmer Atmosphäre lockt. Schnellschnell, zwischen Tür und Angel, hinunterschlingen und weg. Lieber unruhig in den Straßen auf- und abschwimmen.

Es ist ziemlich zugig in meinem Kammerl und nicht grad warm (ach, tatsächlich?? Mal was Neues…), nun geht’s geschwind in die Heia. In der ich wie in einem halbierten Marshmallow liege, doch ansonsten ists recht gemütlich. Ein Großkampftag wartet.

Italienisch lernen in Florenz

Ja, und das war er wirklich. Vor dem Schul-CheckIn noch ein bißchen Staunen im Zentrum der Piazza Santa Croce, über die Malereien an den Hausfassaden, die beeindruckend helle Front der Kirche. Dann 6 Stunden Unterricht, die ich tapfer überstand. Grammatik frustrierend, meine stammelnden Redeversuche ebenso. Gleich im Anschluß noch eine schulinterne Stadtführung zu den Segreti di Firenze, nicht überwältigend, aber doch kleine, nette Anekdoten – beispielsweise die Geschichte von den runden Fenstern mit „Schnabel“ entlang des Arno: um Gespräche und Tratsch der Leute auf der Straße zu belauschen. Um notfalls, wenn politisch unkorrekt, regulierend eingreifen zu können. Auf diese Weise konnte ich schon ein bißchen mehr Einblick gewinnen: der Ponte Vecchio, Palazzo Vecchio, Vasari-Korridor und auch Palazzo Pitti oder die Kirche Santa Felicita in Augenschein nehmen. Die berühmte Brücke wurde im 2. Weltkrieg als einzige verschont. Weil Hitler sie zu schön fand, um sie ebenfalls zu zerstören. Die andern waren den Aufwand wohl nicht wert.

Pitti gegen Medici

Fehden zwischen den führenden Häusern finden natürlich auch in einer langen Reihe überlieferter Anekdoten ihren Niederschlag. Beispielsweise, als Familie Pitti unbedingt die der Medici übertrumpfen wollte. Sie ließen also ihren Palazzo errichten, der wirklich monumental geriet, doch hatten sie sich damit vollkommen übernommen und verausgabt. Landeten letztlich (um ihre Schmach auch täglich weidlich auskosten zu können) direkt gegenüber, in einem relativ schmächtigen „Reihenhaus“. Die eigentlich Auszustechenden hingegen schlugen frohgemut ihre neue Residenz im tatsächlich noch prachtvolleren Pitti-Palast auf. Während das schmale, abwärts führende und oft wasserglitschige Gäßlein direkt entlag der neuen Pitti-Hütte, den Namen Sdrucciolo dei Pitti erhielt. Was buchstäblich und bis heute das Straucheln, sowie Fall und Niedergang der eitlen Familie dokumentiert.

Erschreckend fand ich die, möglicherweise weitverbreiteten, Ansichten einer Lehrerin in Sachen Südtirol. Es mißfalle ihr sehr, betonte sie mehrfach, daß dort immer noch Deutsch gesprochen werde, gehöre das Gebiet doch zu Italien. Meine argentinische Mitschülerin wunderte sich nur über diesen Tatbestand und vermittelt wurde ihr natürlich nicht der zugehörige Hintergrund. So stand ganz geschwind im Raum, daß dieses „Gallische Dorf“, diese Deutschen dort, sich einfach weigerten, rein Italienisch zu sprechen (zum Teufel also mit der Zwei- oder gar Dreisprachigkeit). Zur kurzen Berichtigung der Situation gegenüber meiner Mitschülerin, warf ich ein, daß das fragliche Gebiet immer schon deutschsprachig/österreichisch und nur als Kriegsbeute Italien zugeschlagen worden war, was natürlich gänzlich ignoriert verflog. Anm.: Später und zum Abschied überreichte ich Abril dann noch einen kurzen Text, um sie mehr über die Fakten wissen zu lassen. Nun müßte ich noch einen zweiten Teil Hausaufgaben machen, bringe jedoch nichts mehr auf die Reihe und verschwinde umgehend.

Und schon ist der zweite Tag vorüber! Die Grammatikstunde bewegt sich gerade auf einem Gebiet, in dem ich bisher noch nicht unterwegs war, es ist also ein großer Bauchaufschwung und ich versuche einfach, so gut wie möglich mitzukommen. In der Touristik-Kommunikation ist das „fachbezogene“ Sprechen ein reines Gestammel und ziemlich frustrierend. Da Dialoge und Thematik auf unsere Bedürfnisse ausgerichtet sind, ist alles praxisnah umzusetzen. Und muß eben eingeübt werden. In den Privatstunden kann ich Fragen klären, Grammatik verstehbar machen lassen und so viel wie möglich radebrechen. Dann ist es irgendwann 4, uff.

Hoffe, es bleibt bald wieder trocken, so daß ich nach der Schule (sofern die Hausaufgaben dann schon erledigt sind), noch ein wenig auf Streifzug durch die Stadt gehen kann. Heute konnte ich mich nur noch dazu aufraffen, in einem Büro den Ausflug nach Pisa, San Gimignano und Siena zu buchen.



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Opera di Firenze – Teatro del Maggio Musicale Fiorentino

Bis es Zeit war für die Oper, kehrte ich auf dem Weg dorthin noch in der Trattoria Tre Merli ein. Das Grillgemüse mit toskanischem Käse war extrem übersichtlich, so daß ich mich genötigt sah, mich am Brot schadlos zu halten. Der Hungerbremsen-Käsekuchen jedoch übertraf jegliche Erwartung. Wie bringt man puren Rahm und mürben Krokant in eine solch köstliche Form? Überragende Konditorenkunst.

Die Oper selbst etwas enttäuschend – ein hypermoderner Betonbunker. Doch in zweiter Reihe direkt am Orchestergraben und quasi mit dem Kinn am Bühnenrand. Die aufgeführte Carmen war anständig, an der Musik ist glücklicherweise nichts zu verändern, insofern – ein angenehmes Erlebnis. Allerdings war es fast halb 12, bis der Vorhang fiel und ich mußte noch quer durch die ganze Stadt nach Hause, bei Nieselregen. Im Eiltempo. 10 nach 12 war ich im Bett, Rekordzeit!

Wieder die Schulbank drücken …

Nach dem Privatlehrerwechsel am Donnerstag ging es zwar interessant, doch viel weniger zielgerichtet weiter. Sehr schade, ich vermisse meine nette und engagierte Lehrerin…. „Der Neue“ heißt Lorenzo, hat „gli occhi un po‘ fuori“ und wirkt wie eine dieser ewig erschöpften, leicht mißverstandenen, bleichgesichtigen und etwas depressiven Künstlerexistenzen zu sein, denen das tägliche, zu normale Leben, stets einigermaßen überwältigend und nutzlos erscheint. Was ich letztlich auch recht gut nachvollziehen kann, doch es hilft ja nix. Allerdings ist er, da zuvor und noch krank, so ausgelutscht, daß ich selbst Vorschläge und zu korrigierende Arbeiten anschleppe, denn von seiner Seite kommt wenig. Also erfinde ich Texte und knoble an Grammatikfällen herum, die wir dann durchsprechen können. Mein Versuch ist bislang gescheitert, irgendwo seinen Gedichtband aufzutreiben, der anscheinend überall vergriffen oder nicht lieferbar ist. Nur beim Verlag direkt ist er zu bekommen und bereits geordert. Als er sich vorstellte, meinte er, Berichte über mich und meine „Persönlichkeit“ hätten ihn bereits erreicht. Da wäre man dann schon mal gerne Mäuschen, aber es scheint wohl recht positiv gewesen zu sein.

Galleria dell’Accademia: Michelangelos David

Heute war ich erstmals bei richtigem Tageslicht auf Streifzug durch die Stadt unterwegs. Zunächst ein Termin in der Galleria dell’Accademia, zusammen mit einer Audienz bei David. Nicht ganz so beeindruckend wie vermutet – die Hände erscheinen mir zu groß geraten, jedenfalls hängen irgendwelche Proportionen schief – aber dennoch schön. Gleich zu Beginn blieb ich, noch ohne es recht zu wissen, am Raub der Sabinerin – es ist hier nur eine dargestellt – hängen. Danach mäanderte ich durch Florenz, in dem ich mich schon einigermaßen gut auskenne und zurechtfinde. Weswegen ich mir auch schon zutraute, einfach so drauflos auch durch die winzigsten Gäßchen zu schwimmen. Unterwegs probierte ich von den köstlichsten, schwarzen Schokoeiskreationen, die ich je das Vergnügen hatte, zu kosten. Überwältigend. Egal, welche Süßigkeit man hier zu sich nimmt: postwendend erleidet man einen Diabetes-Anfall, kein Wunder bei einem derartigen Zuckerschock!

Danach kehrte ich spontan in einer Trattoria ein, die so recht nach meinem Geschmack war und geradezu kitschig dem Idealbild entsprach: mit Atmosphäre (!!) und familiärem Charme (!!!), warmem Ambiente, rotkarierten Tischdeckerln, toskanisch-rustikal und wie von einem allgemeinen Lächeln erfüllt, mit selten gewordener, angenehmer Hintergrundmusik: eher die alten, sonnigen Schlager bis hin zu Ramazzotti – jedenfalls melodisch und harmonisch. Mit etwas Glück positionierte man mich auch noch an einem kleinen Tischlein direkt am Fenster mit Blick auf den Mercato del Porcellino.

Mercato del Porcellino

An dem Wildschwein in Bronze ergötzen sich vor allem die Kleinen, deren Eltern sie mit märchenhaften Inszenierungen dazu verführen, der Sau eine Münze zwischen die Lefzen zu schieben (huaaah! Gefääääährlich!!!). Woraufhin diese hinabfällt und, wenn es gut läuft, in einem kleinen Gitter verschwindet. Es hat wohl mit Glückhaben zu tun. Der Mix aus kunterbunten Verkaufszelten, dem Treiben und Historischem: zum Jubeln malerisch! Aufgetischt wurde mir eine gänzlich neue kulinarische Erfahrung: ein Carpaccio fein gescheibelter, roher Artischockenherzen, darauf fruchtiges Olivenöl, Zitrone, Pfeffer, Parmesanstreifen. Ein ungeahnter, zwar leicht strohiger, aber unerwartet geschmacksfülliger Genuß. Und die knusperfrische Tomatenbruschetta dazu, puristisch, klar, perfekt.

Direkt vor meinen Augen wurde draußen auch die Veranda des Restaurants recht gut besucht und mir fiel ein schräger Typ auf, mit Kapuze und – bei vollkommen bedecktem Himmel – dunkler Sonnenbrille. Er machte sich, am Tisch zusammengesackt wie ein Hungerhaken, über eine Pizza her und löffelte dazu noch aus einem Schüsselchen gebratene Kartoffeln. Die Kombination Pizza + Kartoffeln ist recht verbreitet, wie ich noch herausfinde. Generell ist hier wenig Eßbares zu entdecken, das nicht zu 100% aus dichtgedrängten Kohlehydraten bestünde. Pizza, Pasta, Kartoffeln, süße Teilchen.

Kathedrale von Florenz

Die zahllosen Impressionen quer durch die Stadt lassen sich kaum alle aufzählen, Italien pur, immer etwas angenagt und angeschmuddelt, bis auf wenige Prachtstraßen direkt um den Dom herum. Der im übrigen einfach nur monumental und in seiner Überfülle rundweg niederbügelnd wirkt. Kein Wunder: die drittgrößte Kirche der Welt!

Ponte Vecchio

Der Ponte Vecchio erinnert mich stark an jene Brücke aus „Das Parfum“. Nur drängt sich hier ein überbordendes Juweliergeschäft ans andere.

Die Uffizien

Die Uffizien durchwanderte ich relativ zügig, blieb nur an den Werken der (mir) bekanntesten Künstler kleben und derer waren nicht so viele. Michelangelo, Da Vinci, Caravaggio und zwei Dürer-Werke fand ich auch noch. Die Deckengemälde der ewiglangen Gänge sind einfach unglaublich und ein wesentlich eingehenderes Studium wert. Allerdings am besten auf dem Rücken liegend und auf einem Rollwagerl, denn schon nach 5 Schritten wird man von schmerzhafter Nackenstarre ereilt. Eine Überfülle an Motiven verbirgt sich dort, Galileo, die Medici, Noble und Verdiente der Stadt, Entdecker, Künstler, Poeten und alles, was sonst damals wichtig war. Wunderschön! Es gibt gerade eine Sonderausstellung zur Entstehung von Da Vincis unvollendeter „Anbetung durch die die 3 Magier“, Skizzen und Entwürfe. Zeichnungen oder Gemälde von Da Vinci zu sehen, ist ein Wunder in sich, ein solches Werk hebt sich schon ganz selbstverständlich in Feinheit, Gestaltung, Form und Farbe von allen anderen ab. Auch die Arbeiten seines einstigen Lehrherrn Ghirlandaio (wiederum Schüler Botticellis) erfüllen jeden Raum mit ihrer farbigen Leuchtkraft.

Viele Florenz Sehenswürdigkeiten an einem Tag machen müde

Ein langer Reisetag gestern voller Eindrücke und wie ein überforderter Hamster sich in sein Nest verzieht, eilte ich am späteren Abend vom Bahnhof schnellstmöglich heimwärts: all dem Lärm zu entrinnen und nur noch ab ins Bett.

Einmal quer durch die Toskana

Mit einem kleinen Schlenker kam ich morgens noch rechtzeitig am Treffpunkt Hauptbahnhof an und bis die letzten Nachzügler abgefertigt und auf den Weg gebracht waren, starteten wir mit dem Bus letztlich doch erst eine gute Viertelstunde später als geplant. Die Reiseleiterin – studiert, 6 Sprachen – hielt den Haufen immer gut zusammen und selbst fast Verlorene wurden doch noch irgendwo aufgespürt und eingesammelt. Einführungen zu den im Eiltempo zu besichtigten Orten präsentierte sie in Englisch und Spanisch. Während die vielen Südländer sofort und bei jeder Gelegenheit dösend/schlafend in ihre Sitze rutschten, presste ich mir wie immer die Nase an der Fensterscheibe platt, saugte Landschaft und unzählige Bilder in mich auf. Die Wolkennebel der vergangenen Regennacht begannen sich langsam aufzulösen, mehr und mehr kam Sonnenschein und blauer Himmel durch.

Pisa

Die erste Station Pisa empfing uns schon fast wolkenlos. Eindrucksvoll, das hellstrahlende Kathedralen-Turmensemble. Der Torso des Engels in der Wiese. Die goldschwarze Kassettendecke in der Kirche und das byzantinisch angehauchte, das Kirchenschiff beherrschende Christus-Gemälde. Den Turm umrundete ich viele Male, entdeckte interessante Details an den diversen Fassaden und hielt ihn aus allen möglichen Perspektiven fest.

San Gimignano

Einsteigen. Weiter. Auf dem Weg nach San Gimignano genoß ich es, endlich wieder Natur – zumindest – zu sehen. Teils eine Wildnis, durch die man wohl kaum noch mit der Machete Pfade schlagen könnte. Die Menschen begnügen sich erfreulicherweise mit ihrem mehr oder weniger kultivierten Stück Land samt Landhaus. Zu dem von der Hauptstraße aus, auf der uns höchstens alle Viertelstunde mal ein Auto begegnet, meist ein schier endlos langer, von Zypressen oder Olivenbäumen gesäumter, gestampfter Weg führt. Was mich ein wenig an „Von Winde verweht“ erinnert. Den Rest überlassen sie dem natürlichen Gang der Dinge. Hier und da sieht man – wohl im Zuge des Agritourismus – erste Ansätze, markierte Wege zu schaffen, die allerdings schnell in Wildnis oder – wie heute – pfützenmatschigem Sumpf verschwinden. Der Bus kurvte eine ganze Weile ziemlich flott und mit geschmeidigen Hüftschwüngen durch eine wie zusammengeschoben wirkende Hügellandschaft, aufablinksrechts. Die Erde hellockerfarben und lehmig, wie an vielen kleineren Abbrüchen zu sehen war. Hie und da ein schneeflockenweißer Reiher mitten in laubfroschgrünen Wiesen oder ein Bussard über struppige Felder streifend. Pittoresk anzuschauen, wie fast alles hier, die Gehöfte auf den Hügeln oder Ansammlungen einer Hand voll Häuschen, umstanden von Pinien mit ihren typischen, elliptischen Schirmen oder den himmelsstürmenden Zypressen.

In San Gimignano setze ich mich gleich ab, schaffe es jedoch leider nicht, komplett die Stadtmauern zu umrunden, teils innerhalb, teils außerhalb. Doch kann ich vom nahegelegenen Kloster aus einen schönen Blick auf die Skyline werfen. Heute ist es kaum vorstellbar, wie es mit der ursprünglichen Heerschar an Wohntürmen gewirkt haben muß. Selbst die verbliebenen vermitteln tatsächlich den Eindruck einer Miniversion Manhattans. Mit viel Phantasie natürlich. So durchstreife ich so viele der winzigen, auf und ab mäandernden und kurvenden Gäßlein zwischen den kleinziegeligen Häuserfluchten dieser Stadt auf dem Hügel. Die berühmteste Eisdiele der Gegend macht Ferien, aber direkt gegenüber ist ein mit Sicherheit ebenso göttliches Eis zu haben.

Inzwischen bin ich überzeugt, daß das beste, köstlichste, cremigste Eis von unvergleichlichster Geschmacksfülle, das überhaupt denkbar ist, unbedingt und zwingend nur aus der Toskana kommen kann.

Fast hätten wir ein paar Leute zurücklassen müssen, die es nicht schafften, sich an den vorgegebenen Zeitplan zu halten. Irgendwo wurden sie wohl in letzter Sekunde doch noch aufgesammelt. Es geht weiter zum Mittagessen um halb 3, eine halbe Stunde entfernt, mitten auf der „grünen Wiese“. Ein noch relativ junger Weinerzeuger, Familienunternehmen, moderne Räume, alles auf Produktion, Degustation, Verkauf ausgerichtet. Mir wird – Sonderanfertigung – ein schöner Antipastiteller voller Köstlichkeiten vorgesetzt, Käse, Olivenpaste, getrocknete Tomaten, eingelegte Zucchini und Artischocken, Öl, Brot sowie Trüffelöl. Und eine Pasta mit Tomaten-Gemüsesugo. Dazwischen werden 3 Weine verkostet, zum Dessert Panettone und Biscotti gereicht, zusammen mit einem wunderbaren Vin Santo Chianti. Hmmmm. Und all das mitten am Tag! Wie es scheint, bin ich die Einzige, die etwas kauft – was mir für die engagierten Erzeuger ein bisserl leid tut.

Und schon geht es weiter nach Siena

Schade eigentlich, denn es beginnt sich schon der Abend anzukündigen und wie vorausgesehen, haben wir kaum noch Licht zum Fotografieren. Die letzten Strahlen reichen gerade noch aus für die Kathedrale. Was natürlich auch den Plan, mehr von der Stadt zu sehen – eine ganze Stunde stünde noch zur Verfügung – vereitelt. So tigere ich mehrfach durch die Hauptgassen und über den zentralen Platz des Palco (wo zweimal im Jahr das historische Pferderennen stattfindet). Alles ist rammelvoll, fast alle Geschäfte bleiben bis zum späteren Abend geöffnet. Leider gelingt es mir nicht, etwas Ordentliches zum Essen aufzutreiben, entweder ist es zu voll, oder hat noch nicht geöffnet, wie eine entzückende Trattoria etwas abseits, leider. Wo es Leckeres „über die Theke“ gibt, müßte ich ewig anstehen, so bleibt es bei Eis und Pommes.

Und endlich endlich sitzen wir dann alle wieder im Bus und dösen bis Florenz. Wobei ich bemerke, daß meine Nerven schon weit über ihre Grenzen hinaus strapaziert sind.

Austausch mit dem Italienisch-Lehrer

Noch ein Monat hier und man könnte von einem guten Anfang sprechen. Die Glocken bimmeln gerade 7 Uhr morgens, ich bin schon eine ganze Weile aktiv und hernach wartet noch der zweite Teil Hausaufgaben, den ich gestern Abend beim besten Willen nicht mehr schaffte.

Lorenzo (Lieblingswort: „‘auubtsazz“) hatte mich gebeten, ihm eine kleine Auswahl meiner Gedichte vorzulegen und er lieferte ein recht detailliertes Feedback dazu, das ungefähr meinen eigenen Eindrücken entspricht. Die Stücke, in denen ich mich in ein konkretes Thema vertiefe, würden ihn ganz besonders ansprechen/bewegen. Die allgemeiner gehaltenen wären eher wie ein buntes Feuerwerk. So in etwa ists ja auch gedacht. Es muß ja auch nicht alles Dante sein, den er zutiefst verehrt. Inzwischen führen wir einen (mit meinen leider extrem beschränkten Mitteln so gut es halt möglich ist) recht interessanten und schönen Austausch über Kunst, Kultur, Natur und wie wir die Welt wahrnehmen/erfahren.

Er gibt immer Texte im Freistil in Auftrag und freut sich dann an Inhalten und Formulierung, amüsiert sich über einige Wortschöpfungen oder Lösungsvorschläge. Aufbau und Weltsicht hält er für eher altgriechisch. Gut aufgehoben fühle ich mich, weil er meine Art zu lernen verstehen kann, auch wenn sie hier und im heutigen System nicht gerade sonderlich hilfreich ist. Das war schon früher an den Schulen ein zentrales Problem. Meist bewege ich mich vom Großen zum Kleinen, beginne also mit der Innenarchitektur, bevor ich mich mit dem Fundamentegießen befasse. Das erste Bestreben ist immer, mir zu einer Thematik erst einen Gesamtüberblick zu verschaffen, eine Ahnung davon zu bekommen, wie sie generell funktioniert, bevor ich mir Entstehung, Details und Struktur ansehe. Was mich dann oft gar nicht mehr sonderlich interessiert. Folge ist, daß letztlich die Grundlagen löchrig sind, bei quasi fertigem Dach. Was das Sprachelernen mühsam macht. Geht es dann jedoch um ein konkretes Thema – wie z.B. den Einsatz des Konjunktives – und folge ich der Übungsstruktur, ist meine Umsetzungsentwicklung beängstigend rasant. Meinte er zumindest. Jedenfalls habe ich den Eindruck – und kann eigentlich nur wünschen, es wäre so -, daß ich mich erst traue, den Mund aufzumachen, wenn in meinem Kopf mal alles „vorgebildet“ ist. Und doch muß ich dringend das Reden üben, und wenn es noch so schrecklich ist.

Florenz von oben

Gestern nach dem Unterricht sprang ich ganz geschwind davon, um meine Vormerkung für 16.30 Uhr einzuhalten. Ziel: Florenz von oben sehen, weshalb ich mich zur Aussichtsplattform des Domes hinaufwand. Erst ging es durch die Sicherheitschecks und seitlich hinein in die Kathedrale. Schon begann der schmale Gang, der sich in immer engeren Windungen bis zur Kuppel schraubt. Oft muß man sich dabei ducken, seitlich ausweichen, das Ganze wirkt einigermaßen verschachtelt und höchst abenteuerlich. Ein Stück weit geht es über eine recht steile „Rampe“, einigen Abschnitten des Berchtesgadener Salzbergwerks ähnlich. An vielen Kuppelaspiranten zog ich vorüber, die mehr oder weniger atemlos oder erschöpft in kleinen Erkern und an den Wänden klebten, um kurz zu verschnaufen. Insgesamt eine Sache von kaum 10 Minuten und oben im goldenen Abendlicht noch ein wunderbarer Panoramablick über die Stadt, die prominenten Gebäude, die ich bisher nur aus Ameisensicht kannte, und über die einrahmenden Hügel. Wirklich schön, und bei diesem warmen Frühlingswind ein Vergnügen.

Hinunter allerdings wird’s einem ganz schnell schwindlig bei den vielen Windungen. Danach noch ein kurzer Besuch im eher russisch-orthodoxen, goldglänzenden Baptisterium.

Baptisterium San Giovanni

Vorsicht vor Langfingern

Gestern ca. 11 Uhr wurde mir IN (!) der Schule, quasi aus dem Klassenzimmer heraus, mein Geldbeutel mit allen Dokumenten, Bankkarten, Papieren gestohlen, was ich aufgrund guter Erinnerung an die Abläufe am Morgen, der Bilder fotografischen Gedächtnisses und der weiteren Abfolge gut eingrenzen konnte. Das blanke, kreislaufbelastende Entsetzen, das wichtige Mapperl nicht wie gewohnt in der Schultasche vorzufinden, als ich kurz vor der Wohnung noch etwas einkaufen wollte, läßt sich vielleicht nachvollziehen. Auch das für Sekunden gänzlich leere Hirn. Unbegreiflich! Alles lief bestens, keinerlei Probleme in der Stadt, unterwegs, beim Ausflug – und dann ausgerechnet in der Schule! Unter Kameraden! Für mich ist der Verlust ein absoluter Supergau, weiß ich doch was es bedeutet, alles Benötigte wieder beantragen und einsammeln zu müssen. Nach einem kurzen Check in der Schule begann ich sofort noch, in alle Richtungen Emails zu schicken und alles Nötige zu veranlassen. Vor lauter Panik und Anspannung hatte ich dann kaum 4 Stunden geschlafen, war um halb 2 schon wieder hellwach und in Aktion. Glücklicherweise hatte meine Vermieterin die italienische Carta d’identita fotografiert, sie schickte mir die Bilder, was sich als hilfreich erwies. Auf diese Weise lernte ich nun auch noch die Questura kennen. Eine sehr freundliche, nette Politesse empfing mich, bevor ich die Anzeige aufgeben konnte. Wir hatten Freude an unserer kleinen Plauderei, die bis zur Idee führte, ich könne doch in der Polizeistation (vor allem ihr selbst) Massagen geben. Oder in den Straßen von Florenz. Um so wieder zu Geld zu kommen.

Im Kleiderschrank hatte ich noch Geld verwahrt und immer nur eine Tagesdosis für unterwegs dabei, am Freitag bekomme ich von der Vermieterin 100€ Kaution zurück. So bin ich also nicht ganz mittellos. Doch wird es eine ganze Weile dauern, bis neue Bankkarten eintreffen. Zusammen mit den Papieren (Personalausweis, Identitätskarte, Führerschein, Südtirol-Bahnpass), ist dies der ungleich größere Verlust. Was das sonst noch Enthaltene betrifft, naja, das ergibt sich dann schon wieder allmählich.

Giottos Campanile

Heute Abend erklomm ich mit meinem noch immer gültigen Museumsticket den Campanile. Auch hier wieder ein wunderbarer Blick bei goldenem Licht.

Florenz Sehenswürdigkeiten

Ist es zu glauben – der letzte Tag!

Und ich bin schon ein bisserl melancholisch. Alles ist gepackt und bereit. In der Schule durfte ich von jedem meiner Lehrer noch ein Foto machen: Laura, die tatsächlich das Ebenbild von Albert Uderzo‘s Kleopatra zu sein scheint, lachte herzlich über meine Idee und mußte doch zustimmen. Sie hatte sich stets amüsiert über meine Art, Lückentexte zu füllen. Während andere nach einem passenden Wort rangen, quetschte ich einen kleinen Roman hinein, worauf unvermeidlich ihr „Sabine, mi fai morire!!“ kam. Lorenzo in seiner vorherrschenden Halbschlafstimmung, bevor er sich über die zu teilenden Törtchen der weitum besten Pasticcheria hermacht. Mariella mit ihrer wuseligen Lockenpracht. Natürlich wurden ein paar Emailadressen und viele gute Wünsche ausgetauscht.

Chiesa Santa Croce

Dann ging es zum Auslüften und letzten Eintauchen in die Atmosphäre der Stadt, in der ich mich recht wohlfühle. Schlußpunkt: die Besichtigung der Chiesa Santa Croce, gleich am Eck der Piazza ist meine Schule. Man spaziert quasi über die Grablegen und marmornen Sargdeckel früherer Nobler, Kämpfer und Herrscher, in einer langen Reihe von Alkoven kann man die Sarkophage und Denkmäler bestaunen. Die mir und der Welt bekanntesten sind ganz gewiß Michelangelo (leider wurde gerade restauriert), Rossini, Dante, nun ja – Macchiavelli, und Galilei hat es – zumindest posthum und geschuldet der Macht der Medici – doch wieder unter die Fittiche der Kirche geschafft. Eine wundervolle, riesige Kirche mit X Schiffen, Kapellen etc. Eigentlich mehr Museum und Mausoleum als Kirche. Aufgrund der kurzen Öffnungszeiten schaffte ich es diesmal leider nicht mehr, mir Michelangelos Elternhaus anzusehen, an dem ich fast jeden Morgen auf dem Weg zur Schule vorbeilief.

Mein Fazit zu Florenz

Sollte es zeitlich/arbeitstechnisch möglich sein, setze ich meine Studien im Winter vielleicht fort. Dann brauche ich jedoch irgendeine Trainingsmöglichkeit. Zwei Wochen ohne Auslauf und ordentlich Bewegung – das ist nix, weder fürs Kreuz, noch für Fitneß und Gemüt. Die Stadt: unbedingt erlebenswert!



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Über die Autorin Sabine Schmid

Sabine Schmid startete in der 3. Klasse mit ihrem ersten Gedicht, entwickelte nach der reimgebundenen Phase ihren eigenen, konzentriert-dichten Stil und betrachtet Lyrik, ja das geschriebene Wort allgemein, als ihr zentrales Instrument, um sich auszudrücken sowie als Kunstform, um Beobachtungen, Erfahrungen und Erkenntnisse zu verarbeiten/zu vermitteln und in Worte zu filtern.

Auch mit starkem lyrischem Talent und malerischer Sprachkreation kann es doch immer nur ein Versuch bleiben, Wahrnehmungen in ein äußerst begrenztes Buchstabenkorsett kleiden zu wollen. Das Wesentliche ist zumindest für die äußeren Augen unsichtbar, durch Sprache kaum festzuhalten. Doch mit etwas Glück kann es gelingen, seinen ‚Duft‘ und ‚Geschmack‘ einzufangen.

Mit den Jahren ergaben sich eine kurze Präsentation im Bayerischen Fernsehen, Veröffentlichungen von Lyrik und thematisch breitgefächerten Beiträgen/ Artikeln u.a. für Alpenverein, Fachschriften im Gesundheitsbereich, diverse Facebook-/Webseiten, Lesungen, regelmäßige Aufnahme in die Anthologien der Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte – als einer der Preisträger 2017 auch auf Hörbuch. Außerdem poetische Auftragsarbeiten, bewegende Reden zu besonderen Anlässen, außergewöhnlich lebendige und informative Reiseberichte.

Inzwischen ist sie als freie Autorin tätig und bietet mit ihrer „textdrexlerei“ in höchster Qualität das Lektorat/Korrektorat von Manuskripten, Diplomarbeiten, Werbemitteln, Marketing-/Presseaussendungen, Magazinen, Autorentexten und Webseiten an.


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