Segeltörn in Kroatien mit Skipper © moresailing.com

Segeltörn in Kroatien mit Skipper – Inselhüpfen ab Trogir

[PR] Eine Woche auf dem Wasser. Ohne Segelschein. Ohne Vorkenntnisse. Und mit ziemlich wenig Ahnung davon, was uns eigentlich erwartet. Ein Segeltörn in Kroatien stand schon lange auf der Wunschliste – aber ehrlich gesagt eher als romantische Vorstellung: türkisblaues Wasser, kleine Buchten, Sonnenuntergänge an Deck. Dass daraus einer der unvergesslichsten Urlaube der letzten Jahre werden würde, damit hatte ich nicht gerechnet.

Gemeinsam mit moresailing.com waren wir in Dalmatien unterwegs – mit Skipper, Katamaran und einer Route, die uns von Trogir über einige der schönsten Inseln Kroatiens führte.

Warum ein Segeltörn in Kroatien mit Skipper perfekt für Einsteiger ist

Wenn du noch nie gesegelt bist, klingt vieles erst einmal kompliziert: Ankern, Anlegen, Windrichtungen, Leinen, Segel setzen. Die gute Nachricht: Du musst davon nichts können.

Gerade ein Segeltörn in Kroatien mit Skipper ist ein entspannter Einstieg. Der Skipper übernimmt Navigation und Sicherheit, zeigt aber gleichzeitig alles, wenn du mitmachen möchtest. Wer lieber entspannt, darf genauso gut einfach im Bugnetz liegen und aufs Meer schauen.

Katamaran oder Segelboot für deinen Segelurlaub in Kroatien

Unser Zuhause für die fünf Tage war ein Katamaran vom Typ Lagoon 42. Der hatte einen ziemlich coolen Namen: „Amfitrite“. Das ist ein Name aus der griechischen Mythologie. Amfitrite ist die Beherrscherin der Meere und die Gattin von Poseidon.

Ein Katamaran ist deutlich stabiler als klassische Segelboote und damit ideal für alle, die Angst vor Seekrankheit haben. Durch die zwei Rümpfe bietet ein Katamaran außerdem überraschend viel Platz: größere Kojen, mehr Aufenthaltsflächen und genug Raum, damit man sich an Bord nicht so beengt fühlt. Aber der wichtigste Unterschied: Ein Katamaran schaukelt kaum. Wo ein normales Segelboot bei Wellengang zur Seite kippt und Seekrankheit ein echtes Thema ist, liegt der Katamaran stabiler auf dem Wasser. Für Einsteiger – und ich meine das ernst – ist das ein entscheidender Vorteil.

Segeltörn Kroatien mit Katamaran

INFO: An Bord gibt’s Tabletten gegen Seekrankheit und Medikamente gegen andere Wehwehchen. Ich habe aber vorgesorgt und selbst welche mitgebracht. Auch hatte ich selbst am ersten Abend und am zweiten Morgen ein etwas flaues Magengefühl, und hab dagegen ein leichtes pflanzliches Mittel gegen Seekrankheit eingenommen. Wenn ich ehrlich bin glaub ich aber, dass das eher für meinen Kopf war 😉

Ablegen in Trogir: Der Alltag verschwindet

Die Marina von Trogir haben wir bereits am Tag zuvor erkundet, weil wir schon einige Tage in Trogir waren. Du kannst hier praktisch dein Auto über die Tage deines Segeltörns bewacht und kostenpflichtig parken. Außerdem gibt’s hier echt viele, sehr geräumige und sehr saubere Duschen und ein lebhaftes Café in der Marina. Da lässt es sich ein Weilchen aushalten. Im hinteren Bereich der Marina befinden sich die Büros der Charter-Unternehmen. Wir konnten dort zwischenzeitlich unser Gepäck unterbringen, bevor es dann schließlich an Bord ging.

Die Marina in Trogir liegt direkt neben der Altstadt. Und dann geht plötzlich alles sehr schnell. Leinen los. Wir legen ab. Langsam entfernt sich Trogir, die Stadtmauern werden kleiner, der Hafen verschwindet hinter uns. Irgendwann merkt man: Jetzt gibt es nur noch Wasser.

Die Lage der Marina ist phänomenal – kaum legt man ab, ist man schon draußen. Und der erste Gedanke ist nicht: „Ich kann nicht segeln“, sondern: „Wie schön ist das eigentlich.“

Boarding, Einweisung, Ablegen

Der erste Moment an Bord ist überwältigend in seiner Schlichtheit und für mich sehr aufregend. Das Boot ist größer als erwartet, kleiner als ein Hotel, und alles hat einen Platz – nur man selbst noch nicht ganz.

Beim Boarding gibt es die obligatorische Sicherheitseinweisung. Der Skipper erklärt das Boot. Wo was ist, was man anfassen darf, was nicht, wie die Toilette funktioniert (wichtiger als man denkt), wo die Schwimmwesten sind, was im Notfall zu tun ist. Man nickt, versteht die Hälfte, nickt weiter.

Es hat eine Weile gedauert, bis wir am nächsten Tag das erste Segel gesetzt haben. Es gab nicht viel Wind. Der Skipper zeigt, wer zieht was. Und dann: Das Segel stand. Der Wind kam von der Seite. Das Boot fuhr. Es ist ein komisches Gefühl, zum ersten Mal zu segeln – dieses leise Vorwärtskommen ohne Motor, nur durch Wind, nur durch die richtigen Winkel. Es ist ruhiger, als man erwartet. Und es ist unbeschreiblich schön, wie der Wind die ganze Masse des Boots vorantreibt.

Dieses lautlose Vorwärtskommen fühlt sich völlig anders an, als jede andere Art zu reisen.

Schlafen an Bord: Weniger Komfort, mehr Freiheit

Die Kojen auf einem Katamaran sind in den Rümpfen untergebracht – das sind die beiden schmalen Körper links und rechts unter dem Hauptdeck. Man steigt eine kurze Treppe hinunter, und dann ist man in seinem kleinen Zimmer. In der Kabine ist ein Doppelbett, das sich der Rumpfform anpasst – also an einer Seite ein bisschen spitzer zuläuft. Zwei kleine Fenster. Ein recht überschaubarer Schrank und ungefähr 1 m² Platz zum Stehen. Das Badezimmer/WC ist klein, bietet aber alles, was man braucht für eine Katzenwäsche. Es gäbe sogar die Möglichkeit zum Duschen, wir wurden aber darum gebeten, die Duschen in den Häfen zu nutzen, um Wasser an Board zu sparen. Kein Problem. Denn die Duschen dort waren immer sehr nahe und top gepflegt.

Ein Segeltörn ist kein Hotelurlaub. Genau das macht ihn besonders.

In der ersten Nacht, wir haben in der Bucht Uvala Kokošinje auf Veliki Drvenik geankert, habe ich bereits super geschlafen. Ich glaube das lag am Schaukeln. Selbst vor Anker bewegt sich ein Katamaran leicht. Es ist ein sanftes, rhythmisches Wiegen, das die meisten Menschen als angenehm empfinden und das einschläfernd wirkt. Wie eine Wiege. Was mich überrascht hat: die Geräusche. Es knackt, quietscht manchmal, das Wasser plätschert gegen die Rümpfe. Und das Schönste: Wenn man morgens die kleinen Fenster aufmacht, kommt der Meeresgeruch direkt in die Koje.

Kein Hotelzimmer der Welt kann das.

Der Alltag an Bord folgt eigenen Regeln

Ein Segeltörn ist kein Kreuzfahrtschiff. Niemand bringt das Frühstück ans Bett. Aber wir wurden dank unseres Host Ronja bestens versorgt. Morgens: aufwachen, Kaffee aus der Bordküche, aufs Vordeck setzen. Der Tag beginnt meistens im Stehen, mit Kaffeetasse, Blick aufs Wasser, noch ehe man ganz wach ist. Dann gab’s Frühstück, herrliches Frühstück. Okay, der Instantkaffee trifft jetzt nicht ganz meinen persönlichen Geschmack, darum hab ich mir, wenn wir in einem Hafen vor Anker lagen, meist eine Tasse Cappuccino oder einen Espresso in einem Hafencafé gegönnt.

Nach dem Frühstück wurde uns meist die Route des Tages auf der Karte gezeigt, und wir durften uns auf schöne einsame Buchten zum Schwimmen und Schnorcheln freuen.

Tourenplanung an Bord

Dann Leinen los, Kurs auf das Mittagsziel, segeln oder relaxen – beides geht. Mittagessen bereitet Ronja an Bord zu, meistens in einer Bucht vor Anker. Man schwimmt, liegt in der Sonne, tut nichts und das mit großer Überzeugung 😉

Segeln in Kroatien - Essen an Bord

Segeln in Kroatien - Essen an Bord

Die Speisen waren meist sehr gut und man wundert sich, was hier an Bord alles Platz hat, bei dem was uns aufgetischt wurde. Ich wäre zwar wirklich begeistert gewesen, wenn es auch mal Fisch gegeben hätte. Aber diesen Gusto konnte ich dann abends im Restaurant stillen.

  • Kaffee auf dem Vordeck statt im Frühstücksraum
  • Mittagessen oft vor Anker in einer Bucht
  • Baden, schnorcheln, stricken, nichts tun
  • Abends Restaurants oder gemeinsames Essen an Bord

Und irgendwann merkt man: Das Meer bestimmt den Tagesablauf. Nicht der Kalender.

Segeln in Kroatien - Essen an Bord

Ankern in Buchten: Der eigentliche Luxus

Der Moment, in dem der Anker fällt, gehört zu den schönsten eines Segeltörns. Motor aus. Ruhe. Plötzlich ist da nur noch Wasser, felsige Küste und Himmel.

Kroatien zeigt vom Wasser aus eine andere Seite: kleine Buchten, die vom Land kaum erreichbar sind, glasklares Wasser und diese besonderen Nachmittage, an denen niemand auf die Uhr schaut.

Segeln in Kroatien, ankern in einsamen Buchten

Schnorcheln in Kroatien: ankern in einsamen Buchten

Photo © jackspiceradams.com
einfach happy © jackspiceradams.com

Das Schnorcheln war dabei Pflichtprogramm. Das Wasser in Dalmatien ist so klar, dass man selbst in größeren Tiefen noch erstaunlich weit sehen kann. Ich war wieder mal schnorcheln, was ich schon lange nicht mehr gemacht hatte. Und das, obwohl ich da immer wieder mal Probleme mit meinen Kontaktlinsen hatte. Ich habe mir irgendwann mal diese geniale „Vollgesichtsmaske-Schnorchelbrille“ gekauft! Sieht scheiße aus, aber ich war so froh, dass ich sie mitgebracht habe, und sie hat mich nicht im Stich gelassen. Kann ich nur empfehlen!

Hier noch ein kurzes Video mit vielen kleinen Fischen. So macht Schnorcheln wirklich Spaß!

Selbst steuern? Ja – und genau das macht süchtig

Wir dachten vorher: Der Skipper segelt, wir schauen zu. Falsch gedacht.

Schon am ersten Tag hat uns unser Skipper Zoe ans Ruder gelassen. Kurs auf einen Punkt am Horizont halten klingt simpel – und fühlt sich unglaublich an. Dazu kommen die Instrumente am Steuerstand: Windrichtung, Geschwindigkeit, Kurslinien auf digitalen Karten. Anfangs wirkt alles kompliziert. Nach kurzer Zeit schon versteht man die Zusammenhänge. Christian wollte das Ruder gar nicht mehr aus der Hand geben 😉

Und genau da beginnt wahrscheinlich die Begeisterung für das Abenteuer Segeln.

Segeln in Kroatien mit Skipper

Segeltörn in Kroatien mit Skipper

Die Stopps unseres Segeltörns in Kroatien

Wir haben diese vier Inseln während unseres Kroatien Segelurlaubs gesehen. Mehr Zeit hätte ich mir für jede gewünscht – das ist das ehrliche Dilemma eines Segeltörns, der sich eben bewegt. Aber ich habe sie auf eine Weise gesehen, die ich mit dem Auto, dem Bus oder dem Fährschiff nicht hätte: von der Seeseite, in der Stille einer Ankerbucht, mit der Langsamkeit des Windes.

Die Häfen fühlen sich anders an, wenn das Boot das Zuhause ist und der Hafen nur der Abend. Und die Menschen – die singenden Menschen in einem offenen Fenster in Milna – die trifft man nicht auf dem Touristenpfad. Die trifft man, wenn man einfach geht und zuhört.

Veliki Drvenik: Die erste Nacht vor Anker

Unsere erste Nacht verbrachten wir in der Uvala Kokošinje Bucht auf Veliki Drvenik. Kein Hafen. Kein Licht. Keine Musik. Nur das Geräusch des Wassers gegen die Rümpfe. Für die erste Nacht auf einem Segelboot hätte es keinen besseren Ort geben können.

Die Insel wirkt angenehm ursprünglich – klein, ruhig und weit entfernt vom Tourismus. Nur ein paar Segelboote am Horizont und ein Fischer, der sein Netz ausgelegt hat.

Uvala Kokošinje Bucht auf Veliki Drvenik

Milna auf Brač: Der Ort, der geblieben ist

Wenn wir einen Lieblingsort nennen müssten: Milna auf der Insel Brač. Nicht wegen Sehenswürdigkeiten. Sondern wegen eines Moments.

Wir spazierten abends ohne Plan durch den Hafen. Aus einem offenen Fenster hörten wir plötzlich Gesang. Menschen saßen zusammen, tranken Wein, lachten und sangen dalmatinische Lieder – nicht für Touristen. Einfach für sich selbst. Wir blieben stehen. Hörten zu. Und genau solche Momente bleiben. Milna hat viele schöne Steinhäuser, kleine Gassen und einen hübschen Hafen.

In Milna haben wir auch sehr gut gegessen. Darum möchte ich dir als Restaurant-Tipp zum Essen in Milna auf Brač das Restaurant Palma, ganz am Ende des Hafens empfehlen.

Als absoluter Fischfan habe ich mir diesmal kein Hauptgericht, dafür aber zwei Vorspeisen ausgesucht. Ich war sehr zufrieden mit der klaren Fischsuppe und schon ganz heiß darauf den Vorspeisenteller mit Sardinen, Calmares, Fischpastete, Garnelen und einem köstlichen Oktopus Carpaccio zu probieren! Dazu gab’s Knoblauchbrot aus dem Holzofen, tollen Wein, einen schönen Ausblick auf den Hafen und ein außergewöhnliches Glockenspiel (es war Pfingsten), das von der Kirche zu unser herüber klang! Der Service ist einfach nur mega herzlich und absolut top! Ein absolutes Muss!

Aber die Erinnerung an Milna auf der Insel Brač gehört diesem offenen Fenster mit den singenen Einheimischen.

Am nächsten Morgen, bevor es wieder los ging. Habe ich mir vor dem Frühstück die Füße ein wenig vertreten, und habe einen kleinen Spaziergang in der Bucht entlang gemacht. Herrlich.

Milna auf Brac

Vis: Die Mamma Mia Insel, die sich nicht beeilt

Die Überraschung war groß, als wir erfuhren, dass wir heute auf der Mamma Mia Insel Vis übernachten werden. Ich muss gestehen, dass ich vor unserem Törn nicht viel über Vis wusste. Den Namen kannte ich. Mamma Mia 2 kannte und liebte ich. Dass die beiden zusammenhängen, wusste ich nicht.

Vis ist Kroatiens abgelegenste Insel. Während der etwas längeren Überfahrt lief natürlich ABBA an Board, und alle waren guter Stimmung.

Die Insel hat ihren entspannten Charakter bewahrt – vielleicht auch deshalb, weil sie jahrzehntelang militärisches Sperrgebiet war. Von 1945 bis 1989 war Vis jugoslawisches Militärgebiet – kein Tourismus, kein Fremdenverkehr, keine Fähren für Auswärtige. Was auf der Insel lag, blieb auf der Insel. Ehemalige U-Boot-Tunnel, in den Fels gesprengte Bunker, die Tito-Höhle oberhalb von Komiža, in der der Partisanenführer 1944 seinen Stab eingerichtet hatte – das ist Geschichte pur! Ich kann es kaum erwarten, euch in einem eigenen Beitrag mehr über die magische Mamma-Mia-Insel Vis in Kroatien zu erzählen!

Heute ist Vis einer der beliebtesten Stopps für Segler, wirkt aber trotzdem angenehm gelassen.

Insel Vis Kroatien

Šolta: Der unterschätzte Geheimtipp

Während alle über Hvar sprechen, fährt man an Šolta oft einfach vorbei. Eigentlich unverständlich. Unsere Nacht verbrachten wir an einem Bojenplatz in der Bucht Šešula – ruhig, grün und genau so, wie man sich eine dalmatinische Sommernacht vorstellt. Šolta wirkt sehr ursprünglich. Dort haben wir ein wirklich tolles Abendessen im Restaurant Šišmiš genossen. Mehr dazu und zur abenteuerlichen Überfahrt vom Katamaran in die Bucht gibt’s in einem eigenen Blogbeitrag.

Insel Solta: Restaurant Sismis

Was ich beim nächsten Mal anders machen würde

Weniger Gepäck mitnehmen. Wirklich. Denn du brauchst erstaunlich wenig: Ich bin echt die schlechteste Packerin der Welt. Und das obwohl ich so viel reise. Mich hat’s immer bei der Kleidung:

  • Badesachen + Schnorchelzeug
  • 2–3 Shirts
  • kurze Hosen
  • Hoodie und leichte Jacke
  • Kleidung für den Abend im Hafen

Keine Hartschalenkoffer. Weiche Reisetaschen sind das Einzige, was funktioniert, weil sie sich verstauen lassen. Ich war sehr froh, das ich für meine Marokko-Wanderreise, welche gekauft habe.

Früher an Deck sein. Die schönste Stunde des Tages ist kurz nach Sonnenaufgang, wenn die Bucht noch ruhig ist und niemand wach ist außer einem selbst und dem Wasser.

Den Skipper mehr fragen. Skipper kennen jede Bucht, jede Strömung, jedes Restaurant, jeden Geheimtipp der Route. Sie erzählen das alles gerne – man muss nur fragen.

Segeln in Kroatien, viel zu viel Gepäck!!!
Unser Gepäck für 2 Personen, viel zu viel!

Für wen lohnt sich ein Segeltörn in Kroatien?

Ein Segeltörn in Kroatien mit Skipper passt perfekt, wenn du:

  • noch nie gesegelt bist
  • aktiv sein möchtest, aber nicht musst
  • Lust auf Natur und Entschleunigung hast
  • flexibel reisen kannst
  • Gemeinschaft magst

Für Menschen, die noch nie gesegelt sind und neugierig sind auf das Abenteuer Segeln in Kroatien für Anfänger. Dafür ist ein Katamaran mit Skipper der sanfteste Einstieg ins Segeln. Keine Vorkenntnisse nötig, kein Segelschein, keine Erfahrung. Nur die Bereitschaft, ein paar Tage lang anders zu leben als sonst. Das Wetter bestimmt die Route. Die Koje ist kein Hotelzimmer. Das Bad ist klein. Wer das akzeptieren kann und will, wird dafür mit etwas belohnt, das man in keinem Hotel buchen kann.

Weniger ideal ist ein Segelurlaub in Kroation für Menschen, die absolute Privatsphäre brauchen oder einen Tagesablauf minutiös planen möchten. Denn auf dem Meer entscheidet oft nicht der Plan. Sondern der Wind.

Fazit: Warum wir schon den nächsten Törn planen

Wir sind ohne Segelerfahrung an Bord gegangen. Und mit dem Gefühl wieder ausgestiegen, etwas entdeckt zu haben, was wir toll finden. Das hat viel mit Kroatien zu tun, viel mit der Route – aber sehr viel mit dem Konzept von moresailing.com. Einem Konzept, das nicht versucht, mehr zu sein als es ist, und das dadurch genau das liefert, was es verspricht. Es ist eine völlig andere Art zu reisen. Ich bin wirklich noch nie so schnell in einen Entspannungsmodus gekommen, das hat mich echt überrascht. Sogar die Ruhe zum Stricken habe ich gefunden, super 😉

Ein Segeltörn in Kroatien entschleunigt, weil das Meer gar nichts anderes zulässt.

Und genau das macht ihn so besonders.

Segeln in Kroatien mit Moresailing.com macht Spaß!

Praktisches auf einen Blick:

  • Anbieter: moresailing.com – Flotte mit Katamaranen und Segelbooten verschiedener Größen
  • Basis Kroatien: Marina Trogir bei Split
  • Vorkenntnisse: keine nötig – Skipper ist immer dabei
  • Reiseziele: Kroatien, Griechenland, Italien, Karibik, Schweden
  • Gepäck: Weiche Reisetaschen, keine Trolleys.
  • Buchung: über die Website, auch Last-Minute-Plätze

Skipper und Host: die zwei, die alles ausmachen!

Das Herzstück jedes Törns ist die Crew – konkret: Skipper (Zoe) und Host (Ronja). Wir waren absolut begeistert, dass uns zwei Mädels auf unserem ersten Segelabenteuer begleiteten. Und als wir dann auch noch erfuhren, dass sie erst 19 und 20 Jahre alt sind, war die Überraschung natürlich noch größer. Die beiden haben wirklich einen fantastischen Job gemacht! Ich bin mir sicher, dass ich in diesem Alter den Mut für solch einen aufregenden Job nicht aufgebracht hätte! Respekt!

Host Ronja und Skipper Zoe von moresailing.com

Wo moresailing.com herkommt

Wenn man paar Tage auf einem Segelboot verbringt, mit fremden Menschen, in einem fremden Land, komplett losgelöst vom normalen Leben – dann will man vorher wissen: Wer sind eigentlich diese Leute? Kann ich denen vertrauen? Ich hatte diese Frage. Und ich kann sie jetzt beantworten.

More Sailing ist ein schwedisches Unternehmen – gegründet 2009, entstanden aus einer einfachen Geschichte: Der Gründer fuhr für eine Woche mit Freunden nach Kroatien segeln. Aus einer Woche wurden sieben. Alle waren begeistert. Und irgendwann entstand die Idee, dieses Erlebnis für mehr Menschen zugänglich zu machen.

Heute ist moresailing.com ein internationales Unternehmen mit Niederlassungen in mehreren Ländern, einer eigenen Flotte mit Heimathäfen in Kroatien und Griechenland. 2020 wurde das Schwesterunternehmen More Yacht Club gegründet, 2024 folgte die Übernahme des griechischen Charterunternehmens Blue Eternal. Das Unternehmen ist also gewachsen – aber der Ursprungsgedanke ist geblieben.

Das Konzept von moresailing.com

Hier ist das Wichtigste, das man vor der Buchung verstehen muss: moresailing.com verkauft kein Kreuzfahrtprodukt.

Es ist ein All-inclusive-Segelreise-Konzept, bei dem sich die Crew um alle praktischen Aspekte kümmert – damit die Gäste entspannen, genießen und Erinnerungen fürs Leben schaffen können. Der Skipper navigiert, der Gastgeber (Host) kocht und kümmert sich um das Tagesgeschäft an Bord, und man selbst entscheidet, wie aktiv man dabei sein will.

Inklusive sind bei einem Standardtörn mit moresailing.com üblicherweise: das Boot, der Skipper, der Host, Frühstück und Mittagessen an Bord, Bettwäsche, und die Endreinigung.

Nicht inklusive sind: Abendessen (das bezahlt man selbst, ob im Restaurant oder durch Bordkasse), Marinaliege- und Bojengebühren (die werden in der Gruppe geteilt), und Getränke über das Basisangebot hinaus.

Wer aktiv mitsegeln will, lernt vom Skipper. Wer entspannen möchte, lehnt sich zurück und genießt. Beides ist möglich, beides ist gleichwertig. Niemand wird zum Segelunterricht gezwungen, niemand muss an Deck bleiben, wenn er lieber im Bug-Netz liegt.

Was moresailing.com nicht ist: ein Hotel auf dem Wasser. Die Kabine ist eine Koje im Bootsrumpf. Das Bad ist klein. Der persönliche Stauraum ist begrenzt. Man ist eine Woche lang mit einer Gruppe von Menschen auf engem Raum – das ist das Konzept, und es gehört zu den Dingen, die man vorher wissen sollte.

Segeln mit Moresailing.com

Segeln mit Moresailing.com

FAQ: Segeltörn in Kroatien mit Skipper

Braucht man Vorkenntnisse für einen Segeltörn in Kroatien?

Nein. Gerade ein Segeltörn in Kroatien mit Skipper eignet sich perfekt für Anfänger. Der Skipper übernimmt Navigation und Sicherheit, während du selbst entscheiden kannst, wie aktiv du mitmachen möchtest.

Wird man auf einem Segeltörn seekrank?

Das hängt von der Person und den Wetterbedingungen ab. Katamarane sind deutlich stabiler als klassische Segelboote und daher besonders für Einsteiger oft angenehmer.

Was kostet ein Segeltörn in Kroatien mit Skipper?

Die Preise variieren je nach Saison, Route und Bootstyp. Zusätzlich zum Grundpreis kommen häufig Bordkasse, Marina-Gebühren und Abendessen hinzu.

Was sollte man für einen Segeltörn einpacken?

Wenig. Badesachen, leichte Kleidung, eine Jacke für den Abend und unbedingt eine weiche Reisetasche statt eines Hartschalenkoffers.

Welche Inseln eignen sich für einen Segeltörn in Dalmatien?

Besonders beliebt sind Brač, Vis, Korcula, Hvar, Šolta und die kleineren Inseln rund um Trogir. Sie bieten viele geschützte Buchten und kurze Segeldistanzen.

Warst du schon einmal Segeln? Wie sind deine Erfahrungen?


Vielen Dank an Moresailing.com für die Einladung zu dieser Reise, Titelbild © moresailing.com

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