Ferienhaus Sardinien

Ferienhaus auf Sardinien direkt am Meer | ein Traum!

Die zweitgrößte Insel im Mittelmeer gilt noch für viele als Insider-Tipp. Wir waren schon so gespannt, wie sich uns die Anmut der rauen Insel präsentiert und ob die wundervollen Sandstrände tatsächlich dem standhalten, was so manche Fotos versprechen. Oft werden die Buchten Sardiniens als karibischen Badewanne bezeichnet. Und seien wir mal ehrlich, wer möchte nicht im türkisfarbenen Meer schwimmen, auf feinstem, weissen Sandstrand ein Nickerchen machen und  Abends die italienische Küche genießen? Und das tolle daran – von Salzburg ist der Inseltraum nicht mal zwei Flugstunden entfernt. Also auf geht’s: Der Flug war schnell gebucht und die Suche nach einer idyllischen Urlaubsresidenz hat begonnen.

Ferienhaus auf Sardinien.

Wir wussten bei der Planung unserer Sardinien-Reise so gar nicht in welcher Ecke der Insel wir unsere Zelte aufschlagen sollten. Sardinien hat so viel zu bieten und vor allem wollten wir die schönsten Strände der Insel genießen. Schlussendlich ist die Wahl auf Palau, ein nettes Städtchen im Nordosten von Sardinien gefallen.

Ein nettes Haus, möglichst nahe am Meer sollte es sein. Denn dieser Urlaub sollte in erster Linie erholsam sein. Mich entspannt es unheimlich das Plätschern des Meeres zu hören, die Schiffe zu beobachten und ab und zu in ein gutes Buch zu schauen. Darum fiel unsere Wahl auf die Villa Mimosa in Le Saline, das circa 5 Minuten von Palau entfernt liegt.

Villa Mimosa: Unser Ferienhaus am Meer in Sardinien

Das Haus ist Teil einer Siedlung, die den Hang hinauf zum Capo d’Orso reicht. In der Umgebung gibt es 2 Campingplätze, 1 Hotel und ansonsten nur Privathäuser und eine Villen-Siedlung (Club Le Saline) – es ist also eine eher ruhige Ecke. Die Villa Mimosa ist das letzte Haus hinunter zum Meer mit wunderbarem Blick aufs Wasser. Einige Segelboote ankern in der Buch, die sich Baia Swedisi nennt. Ja, auch wir haben unsere Urlaubsunterkunft bei einer netten Familie aus Schweden gemietet.

Villa Mimosa Terrasse mit Blick auf das Meer

Villa Mimosa in Le Saline bei Palau

Haus direkt am Meer auf Sardinien

Von außen ist das Haus im typischen Italienischen Stil gehalten, und vor allem die Terrassen rund um das Gebäude sind sehr großzügig gestaltet. Da merkt man gleich – dass sich hier das Leben im Freien abspielt. Besonders toll fanden wir den Blick aufs Meer (Bild 1) von der Frühstücksterrasse, die direkt von der Küche begehbar ist. Ein weiteres Highlight war der Pizzaofen auf der hinteren Terrasse. Hier kann man sich zurückziehen, wenn es zu heiß wird oder die Meeresbrise mal zu stark weht. Wir haben hier tollen Fisch zubereitet und gegrillt. Beide Terrassen sind mit Teakholzmöbeln und 4 bzw. 6 Sesseln ausgestattet – also Sitzplätze für 10 Personen.

Tolle Ausstattung von Küche & Co

Das Haus ist voll ausgestattet und man fühlt sich gleich zuhause. Vor allem weil in der Küche sämtliches IKEA Zubehör zu finden ist, das ich auch zu Hause verwende.

Der Fußweg vom Ferienhaus zum Meer

Durch die weiße Mauer (Bild 2) kommt man über einen kurzen Fußmarsch (2 Minuten) direkt zum Meer. Dort gibt es einen Beach-Club, wo man Liegen mieten kann und mit Drinks und kleinen Gerichten versorgt wird und daneben beginnt gleich der öffentlichen Strand.

Beach Club Le Saline

Wir waren wirklich höchst zufrieden mit dieser Unterkunft. Vor allem der Kontakt zu den Vermietern war sehr nett. Besonders beeindruckend fand ich es, dass als wir nach Sonnenliegen fragten – sofort welche organisiert wurden, und später sogar nagelneue gekauft wurden! Dass nenn ich mal Service.

Wohin auf Sardinien?

Wenn man zum ersten Mal ein Reiseziel bereist, ist guter Rat teuer wenn es um die Wahl des genauen Ziels geht. Es war gar nicht so einfach sich für eine Ferienregion auf Sardinien zu entscheiden. Weil wir die Insel noch nicht kannten. Folgende Städte bzw. Dörfer kamen in die engere Auswahl: Palau, Porto Bello, Costa Paradiso, Stintino und Arbatax.

Weil unsere Unterkunft jedoch nicht weiter als ca. 1-2 Stunden vom Flughafen in Olbia entfernt sein sollte, war Paulau für uns der perfekte Ort für den Sardinien-Urlaub. Und in das nette Häuschen am Capo D’Orso haben wir uns sofort verguckt und es war uns während unseres Urlaubs ein schönes Zuhause.

Porto Bello, Stintino und/oder Costa Paradiso wollten wir dann während einer Strandroute einen Besuch abstatten, aber Arbatax haben wir gleich gestrichen, weil es zu weit weg ist. Wir wollten ja nicht nur im Auto sitzen, sondern vor allem die Natur und die tollen Strände von Sardinien genießen. Auch wussten wir nicht, wie das Straßennetz ausgebaut ist.


Tradition auf Sardinien: Korken

Während an der Costa Smeralda die Champagner Korken knallen, haben wir im Inselinneren gelernt was einen guten Kork aus Sardinien ausmacht, denn die Korkproduktion hat auf Sardinien eine lange Geschichte und kann auf 150 Jahre Erfahrung zurückblicken.

Zentrum des Kork-Wissens ist das Städtchen Calangianus. Ein beschaulicher Ort, an den man sich normalerweise wohl nicht hin verirrt. Aber zumindest die Anfahrt nach Calangianus ist abenteuerlich, da die Strassen sehr kurvig durch die Berge der Gallura führen. Besonders schön anzusehen sind die Korkeichen, die die Vegetation der Wälder dominieren. Leuchtend rot blitzen die halb abgeschälten Baumstämme durch das Dickicht hindurch und zeigen dem Besucher, wovon die Menschen hier leben. Die beschauliche Bergstadt, die zu den 100 kleinsten Gemeinden Italiens zählt, beheimatet ein Korkmuseum – wo man in circa 30 Minuten alles Wissenswerte über die Produktion von Kork erfahren kann. So wissen wir jetzt zum Beispiel, was einen guten Kork von einem schlechten unterscheidet.

Korkmuseum Sardinien
Das Korkmuseum in Calangianus

Die Qualität der Korken aus Sardinien

Ein guter Kork hat grundsätzlich wenig Einschlüsse, ist also von Natur aus sehr dicht. Je mehr Einschlüsse der Stöpsel hat, desto geringer ist seine Qualität zu bewerten. Da die Produktion von Qualitätskorken jedoch sehr vom Rohstoff abhängig ist, wurde eine Mischvariante entwickelt – der Presskorken. Gepresster Kork ist grundsätzlich nicht von schlechter Qualität. Dabei wird Korkgranulat zusammengeleimt und in Form gebracht und an beiden Enden mit einem qualitativ hochwertigen Korkenstück versehen.

Korkmuseum in Calangianus

Korken Sardinien

Weinkorken Produktion

Eine Gitarre aus Kork

Naturkork ist relativ teuer, weil die Rinden der Korkeichen nur alle 9 – 12 Jahre „geerntet“ werden können – denn solange brauchen die Bäume um wieder Nachschub zu liefern. Also, die nächsten Korken knallen bei uns bestimmt mit Bedacht – und enden in einer Fachsimpelei ob man nun einen guten oder schlechten Korken erwischt hat.


Urlaubslektüre und Sardinien-Bücher 

Im Laufe der Reiseplanung lese ich neben Blogs und Reiseführern auch gerne Romane, die im Reiseland spielen. Das schürt die Vorfreude und lässt einen den Urlaub im Land gleich intensiver erleben. Oder auch im Nachhinein kann man sich wieder rasch in Urlaubsstimmung bringen und sich in Erlebtes hineinfinden. Schön.

In Amore Macchiato muss sich beispielsweise die PR-Dame Annika den sardischen Verhältnisse unterwerfen. Ein geplantes Mega-Event droht zu scheitern, und dann bringt auch noch ein charmanter Sarde ihr Leben durcheinander. Ein kitschiger Liebesroman – genau richtig für unbeschwerte Tage an Sardiniens Stränden.

Das Buch “Mein Sardinien” ist hingegen eine traurige Liebesgeschichte die zugleich schön ist. Italophiler deutscher Mann trifft in einer Berliner Bar auf die Sardin Cristina. Sie verlieben sich und werden ein Paar. Plötzlich zieht es die Italienerin zurück in ihre Heimat. Ein autobiografischer Reiseroman, in dem der Autor erzählt, wie es war, sich einst für Sardinien zu entscheiden – und für Cristina.

Das Sardinien Kochbuch “su coro sardu” bietet allerlei Rezepte für echte Sardinien-Fans. So kannst du dich nach dem Urlaub an den wunderbaren Duft und Geschmack der Insel erinnern. Traditionelle Gerichte mit Safran, Fiore Sardo und Kräutern laden ein sich Sardinien nach Hause zu holen.

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