Lefkada Ionische Inseln

Lefkada und die Ionischen Inseln entdecken

Ich war schon so lange nicht mehr in Griechenland, und doch war meine Reise nach Rhodos, damals in den 90iger, eine ganz wichtige Reise, denn es war meine erste Flugreise. Wenn du aber heute an Urlaub in Griechenland denkst, dann wahrscheinlich zunächst an die unzähligen facettenreichen Inseln in der Ägäis: Kos, Kreta, Santorini und Co. sind beliebte Reiseziele für Sonnenanbeter. Weniger bekannt sind die wunderschönen kleinen Inseln im Ionischen Meer und auch das Festland in Nordwestgriechenland, das mit unzählige Natursehenswürdigkeiten und abwechslungsreichen Landschaften darauf wartet, entdeckt zu werden. Zu den Ionischen Inseln zählen Korfu, Paxos, Ithaka, Kefalonia, Zakynthos, Lefkada und viele kleine Inseln wie Kalamos. Ich werde euch heute die weniger bekannten Ionischen Inseln Lefkada und Kalamos vorstellen.

Anreise zu den Ionischen Inseln in Nordwestgriechenland

Reist ihr mit dem eigenen Pkw an, empfiehlt es sich, von Italien (z.B. Venedig oder Ancona) aus die Fähre nach Igoumenitsa im Nordwesten von Griechenland zu nehmen. Wenn ihr von Deutschland aus anreist, durchquert ihr entweder die Schweiz oder Österreich. Denkt daran, dass für beide Länder Vignettenpflicht besteht. Auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen erwartet euch die ASFINAG Maut. Bestenfalls erwirbst du eine Videomautkarte des gleichnamigen Betreibers. Sie hat den Vorteil, dass du die Mautstellen, ohne anzuhalten passieren kannst.

Möchtest du auf dem Luftweg anreisen, bietet sich als Zielflughafen Preveza an. Von dort geht es entweder mit dem Leihwagen oder den öffentlichen Bussen weiter. Das Busnetz in Griechenland ist gut ausgebaut, mehrmals täglich findest du Verbindungen, die dich an jedes gewünschte Ziel führen. Gleichfalls stehen am Flughafen Taxis für die Weiterfahrt bereit.

Ionische Inseln Lefkada und Kalamos

Das Ionische Meer beeindruckt mit glasklarem Wasser und meist schwachem Wellengang. Es ist ein beliebtes Segelrevier, das auch für wenig geübte Segler gut geeignet ist. Traumhafte Strände wie etwa der Katsiki Beach und weitere versteckte Buchten sind perfekt für einen entspannenden Badeurlaub. Lefkada und Kalamos sind nicht nur bei ausländischen Touristen, sondern auch bei den griechischen Landesbewohnern beliebt.

Katsiki Beach auf Lefkada

Lefkada

Die Insel Lefkada, auch Lefkas genannt, ist durch eine Schwenkbrücke mit dem Festland verbunden. Im Osten mit seinen kleinen Stränden und unzähligen Hotels geht es lebhaft zu. Der Westen hingegen wartet insbesondere mit langgezogenen Sandstränden auf, dort findest du jederzeit einen ruhigen Platz zum Entspannen. Ein Tipp für Surffreunde ist der Süden Lefkadas mit dem kleinen Ort Vasiliki. Die Bucht zählt zu den drei besten Surfhotspots Europas. Während am Vormittag vor allem Windsurfeinsteiger auf ihre Kosten kommen, genießen Fortgeschrittene und Profis ab mittags bzw. dem frühen Nachmittag bis in den Abend hinein rasante Gleiterlebnisse.

Am südlichsten Punkt von Lefkada findest du einen Leuchtturm, den es zu besuchen lohnt. Direkt unter dem Leuchtturm gibt es auch einen Parkplatz – du darfst zwar nicht direkt zum Leuchtturm hin gehen, dennoch erwartet dich von der Aussichtsplattform ein schöner Ausblick auf die Klippen.

Das kleine Kalamos

Die nur gut 25 Quadratkilometer große Nachbarinsel von Lefkada ist selbst im August nicht überlaufen. Mit der Personenfähre benötigst du etwa eine halbe Stunde bis zur Inselhauptstadt Kalamos. Auf ein Auto kannst du dort gut und gerne verzichten. Zwar füllt sich der Hafen mit mehreren Restaurants im Sommer mit unzähligen Segelbooten, das Inselinnere und die langen Kiesstrände bieten jedoch ganzjährig ein ruhiges Flair. Eine Besonderheit stellt der weitläufige Kiefernwald dar. Auf Spaziergängen triffst du nur selten auf andere Menschen, dafür kreuzen immer wieder halbwilde Ziegen deinen Weg. Ein klassisches Hotel gibt es dort nicht. Nur ein paar Zimmer von privaten Anbietern und zwei Ferienhäuser stehen zur Verfügung.

Von Lefkada nach kalamos

2 Tipps für deinen Festlandurlaub

Auf dem nordwestgriechischen Festland erwarten Reisende nicht nur attraktive Strände, sondern viele außergewöhnliche Naturattraktionen.

Vikos-Schlucht

Die Vikos-Schlucht gilt als weltweit tiefste ihrer Art. Sie liegt etwa 120 Kilometer von der Fährhafenstadt Igoumenitsa entfernt im Pindos-Gebirge und erstreckt sich zwischen den kleinen, malerischen Ortschaften Monodendri sowie Vikos. Du kannst die 10 Kilometer lange Schlucht durchwandern, wobei die Geröllpisten eine kleine Herausforderung darstellen. Eine einzigartige Faszination üben die nahezu senkrechten Kalksteinwände aus, die sich rund 1.000 Meter in die Höhe erstrecken. Schaust du nach oben, fällt dein Blick auf die an den Gipfeln hängenden Wolken, während du unter sattgrünen Buchen und Eichen entlangstreifst.

Vikos-Schlucht

Tropfsteinhöhle von Perama

Die Tropfsteinhöhle in Perama, nahe dem beschaulichen Städtchen Ioannina, in einer Entfernung von gut 80 Kilometer von Igoumenitsa liegend, bietet gleichfalls Faszination pur. Sie ist als eine der schönsten und beeindruckendsten Höhlen des Balkans bekannt. Auf einer organisierten Führung tauchst du in eine magische Welt aus 19 verschiedenen Arten von Stalaktiten und Stalagmiten ein. Die sorgfältig ausgewählte Beleuchtung setzt die vielfarbigen Kalkkonkretionen geschickt in Szene und sorgt für eine geheimnisvolle Atmosphäre.


Erwachsenenhotels auf Kreta


Erwachsenenhotels in Griechenland


Ich bin in diesem Jahr noch nicht geflogen, freue mich aber schon riesig darauf im nächsten Jahr wieder eine Flugreise antreten zu können. Vielleicht geht’s wieder mal nach Griechenland. Zeit wär’s. Denn bisher war ich nur auf Rhodos, Samos und Zakynthos.

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