Rom Italiens schönste Städte

Italienische Städte, die man gesehen haben muss

Wenn man an Italien denkt, denkt man an Pasta, Pizza, Vino, Mare und viel Kultur. Das antike Rom, der romantische Golf von Neapel, sonnige Strände und malerische Bergstädte, Venedigs unzählige Kanäle und einige der faszinierendsten Museen und Galerien der Welt haben schon viele Italien-Urlauber ins Schwärmen gebracht. Wenn du planst, deinen nächsten Urlaub in Italien zu verbringen, möchtest du vielleicht wissen, welche der Italienische Städte einen Besuch wert sind.

Italienische Städte, die einen Besuch lohnen

Schaue dir einige Italienische Städte an, die sich wunderbar für eine Reise nach Italien eignen. Aber neben all diesen berühmten Metropolen gibt es in Italien natürlich noch viele weitere schöne Orte, die unbedingt einen Besuch wert sind.

1. Mailand

Mit zwei Flughäfen und mehreren Bahnhöfen ist Mailand nach Rom die zweitgrößte Stadt Italiens, aber als Industrie-, Handels- und Finanzzentrum steht Mailand an erster Stelle in Italien. Mailand ist die Heimat von Italiens größter Börse und bedeutenden Banken, die Hauptstadt der Mode und des italienischen Designs, und mit drei öffentlichen Universitäten und vier privaten Universitäten eine beliebte Studentenstadt.

Obwohl Mailand für viele Touristen in erster Linie eine elegante Mode- und Einkaufsstadt ist, hat die Stadt auch eine Fülle wichtiger kunstgeschichtlicher und historischer Stätten zu bieten. Unter der Herrschaft der mächtigen Adelsfamilien Visconti und Sforza (vom 13. Jahrhundert bis Anfang des 16. Jahrhunderts) wurde die Stadt zum Zentrum der Renaissancekultur, in der zum Beispiel Leonardo da Vinci lange Zeit lebte und arbeitete. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts regierten dann abwechselnd Spanier, Österreicher und Franzosen die Stadt, und erst 1861 kam Mailand zu Italien.

Der Extra-Tipp: Wenn du ein bisschen Zeit hast, besuch die nahe gelegenen Städte Monza und Bergamo. Diese sind zwar nicht so berühmt wie Mailand, haben aber trotzdem viel zu bieten!

2. Bologna

Spätestens seit Wanda über Tante Ceccarelli und Amore singen, hat sich Bologna in den Herzen der deutschsprachigen Rockmusik-Fans einen Platz gesichert, und wie es heißt auch eine Tourismuswelle ausgelöst – zurecht. Die Universitätsstadt Bologna ist die Hauptstadt der Emilia Romagna. Da das Gebiet zwischen dem Po, der Adria und dem Apennin zu den fruchtbarsten Gebieten Italiens gehört, kommen hier täglich frische Lebensmittel auf den Tisch. Deshalb ist diese mittelalterliche Stadt für Feinschmecker wie ein Land, wo Milch und Honigs fließt. In der Altstadt von Bologna sind nicht nur beeindruckende Gebäude zu finden, sondern auch zahlreiche Feinkostläden. Kein Wunder also, dass viele Restaurants und Osterias herrliche authentische italienische Küche anbieten.

An den Hochschulen der Universität sind rund 100.000 Studierende eingeschrieben, daher ist das Nachtleben in Bologna ziemlich attraktiv: In den Universitätsvierteln Via Zamboni und Piazza Verdi gibt es viele lässige Bars. Die meisten jungen Leute gönnen sich ihren Aperitif in der Via dei Musei oder Via Clavature. Im Sommer bieten die Plätze und Parks der Stadt zudem ein umfangreiches Kulturprogramm.

Der Extra-Tipp: Nicht allzu weit entfernt liegt die wunderschöne Stadt Modena, der Geburtstadt von Luciano Pavarotti. Lust auf Strand? 1,5 Stunden von Bologna entfernt kannst du die Küstenstadt Rimini besuchen!

3. Florenz

Was wäre ein Urlaub in Italien ohne einen Besuch in der Toskana? Neben den vielen kulinarischen Köstlichkeiten findet man in Florenz auch zahlreiche künstlerische und architektonische Meisterwerke der Renaissance. Die Stadtlandschaft von Florenz ist geprägt von der berühmten Kathedrale, die über einen Glockenturm und eine Furnierkuppel verfügt – und die drittgrößte Kirche der Welt ist. Ein weiteres Highlight von Florenz ist die weltberühmte Statue von Michelangelo „David“. Weitere Kunstschätze findest du in der Uffizien-Galerie. Ein Pflichtbesuch ist auch die Ponte Vecchio, die älteste und schönste Brücke der Stadt.

Die Toskana kann auch mit schönen Stränden aufwarten, so kannst du deinen Kulturlaub in Italien gut mit ein paar Tagen am Meer verbinden. Rund um Viareggio findest du zum Beispiel viele mondäne Seebäder, die einen Besuch wert sind. Denk auch daran, dass hier die Sonne ganz schön stark sein kann und vergiss auch beim Sightseeing nicht auf Hut, Sonnenbrille und Sonnencreme und viel Wasser.

Der Extra-Tipp: Die Toskana beheimatet viele kleinen faszinierenden Italienische Städte aus dem Mittelalter, die einen Besuch wert sind. Mit dem Zug oder dem Auto sind Pisa, Lucca und Siena leicht zu erreichen.

4. Rom

Das antike Rom ist eines der beliebtesten Reiseziele Italiens, insbesondere für historisch interessierte Touristen. Ich war zum letzten Mal während meiner Schulzeit in Rom, und möchte unbedingt wieder einmal frische Eindrücke von der ewigen Stadt sammeln. Über den Ursprung dieser Stadt gibt es viele Legenden und Mythen. Es gibt verschiedene Theorien über das Alter der majestätischen Stadt am Tiber. Seit der Gründung vor rund 3.000 Jahren hat sich die Stadt rasant zu einem Macht- und Kulturzentrum entwickelt. Unterschiedliche römische Kaiser und Cäsaren regierten von hier aus das mächtige Römische Reich und machten es damals zum Mittelpunkt der Welt.

Die schönsten Städte von Italien

In dieser Zeit entstanden unzählige Gebäude, die an Roms glorreiche Vergangenheit erinnern. Das bekannteste ist wohl das weltberühmte Kolosseum. Im Laufe der Zeit hat die Stadt viele weitere architektonische Meisterwerke geschaffen und ist wohl die interessanteste und schönste unter den Italienische Städte. Der Petersdom, die Sixtinische Kapelle, der Trevi-Brunnen, die Spanische Treppe und das Pantheon sind nur einige Sehenswürdigkeiten von Rom, die zum Pflichtprogramm für Erstbesucher zählen.

Der Extra-Tipp: Nördlich von Rom gab es einst eine Bevölkerung, die von den Römern erobert wurde: die Etrusker. Beim Besuch in den etruskischen Städten von Cerveteri und Tarquinia kann man noch viel über ihre Kultur lernen.

5. Verona

Verona, die Stadt im Norden von Italien ist der Inbegriff der Romantik, wenn man an Literatur denkt. Hier spielt die berühmteste Liebesgeschichte der Welt – Romeo und Julia. In der Casa di Giulietta befindet sich der Balkon, wo sich die berühmte Balkonszene zugetragen haben soll. Wer Shakespeare Fan ist, wird wohl um diese Sehenswürdigkeit nicht herumkommen. Aber die
historische Altstadt von Verona lockt mit vielen weiteren verspielten Orten und Gassen, prachtvollen Palästen und viel Geschichte – und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Ein weiterer besonderer Ort in Verona ist Giusti Garden. Eine prächtige Gartenanlage im Renaissance-Stil mit Palazzo und einem Labyrinth. In der Arena di Verona werden jährlich die schönsten Opern aufgeführt, daher lohnt es sich speziell für Klassik-Fans einmal das 2000 Jahre alte historische Amphitheater zu besuchen um La Traviata, Aida, Carmen oder Nabucco einmal live zu erleben.

Extra-Tipp: Der Gardasee ist nur einen Steinwurf entfernt. Wie wäre es mit einem Abstecher nach Sirmione, Bardolino oder auch ins nahe Vincenza.

6. Neapel

Neapel verkörpert seine positiven und negativen Seiten auf eine ganze eigene Art und Weise. Nicht viele Italienische Städte zeigen sich so unterschiedlich. Sie hat sich im Laufe der Jahrhunderte einen enormen Kunstreichtum angesammelt, ist eine Museumsstadt ersten Ranges und auch architektonisch einen Besuch wert. Doch Neapel steckt voller Widersprüche: Neben den prachtvollen Palästen gibt es auch baufällige und vernachlässigte Gegenden, in denen die Zersiedelung der Stadt viele unansehnliche Gegenden geschaffen hat.

Neapel ist lebendig, chaotisch, unstrukturiert und genau in dieser Dualität liegt sein Reiz. Touristen lieben es, sich in den belebten Gassen des historischen Zentrums mit den typischen zum Trocknen aufgehängten Kleidungsstücken zu verlieren. Vergiss nicht, dass in Neapel die Pizza erfunden wurde! Gönn dir eine leckere Margherita mit knusprigem Rand und köstliche Tomatensauce: Schon beim ersten Biss wirst du dich in diese Stadt verlieben!

Der Extra-Tipp: Wenn du Geschichte erleben willst, kannst du Pompeji und Herculaneum besuchen, die antiken Städte, die durch den Ausbruch des Vesuvs untergegangen sind. Doch Lust auf Dolce Vita? Nimm eine Fähre zu den Inseln Capri oder Ischia.

7. Palermo

Palermo ist die berühmt, berüchtigte Hauptstadt der autonomen Provinz Sizilien. Die Hochzeiten der Mafia sind längst vorbei, der Mythos lebt immer noch, und wird heute als Touristenattraktion verkauft. Weltbekannt wurde die ehemalige Mafiahochburg Corleone, südlich von Palermo, durch die Pate-Trilogie mit Marlon Brando. In seiner Paraderolle des fiktiven Paten Vito Corleone. Tatsächlich starteten im 20. Jahrhundert von hier aus mächtige Mafiaclans ihre blutigen Kriege. Sich als Tourist darüber heute allzu große Gedanken zu machen scheint aber übertrieben.

Heute ist die Stadt in Sizilien ein pulsierender Ort, der vor allem durch seinen morbiden Charme und seine nahe Lage zum Meer punktet. Am Lieblingsstrand der Einheimischen, dem Mondello Beach, fühlen sich auch Gästen sehr wohl. Etwas außerhalb von Palermo in Monreale hast du einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und kannst den normannischen Dom mit seinen schönen Goldmosaiken bewundern. In den Katakomben des Kapuzinerklosters von Palermo kannst du rund 2000 konservierte Mumien sehen. Wem das zu schwere Kost ist, der kann in der Innenstadt dem Shoppingvergnügen auf dem Mercato Vucciria frönen.

Der Extra-Tipp: Wenn du tiefer in die Insel Sizilien eintauchen möchtest, schau dir Cefalú und Taormina an. Du kannst auch Europas größten aktiven Vulkan den Vesuv besuchen oder der schönen Stadt Ragusa einen Besuch abstatten.

8. Venedig

Die Gondeln, der Karneval und der Markusplatz mit dem Dom – die Lagune von Venedig ist eine ganz besondere Italienische Stadt mit einem Charme, den es weltweit nur einmal gibt. Rund 400 Brücken führen über die Kanäle von Venedig. Eine davon ist die berühmte Rialtobrücke, sie führt über den 4 Kilometer langen Canale Grande, der die Lagunenstadt und seine Orte miteinander verbindet. Eine weitere bedeutsame Brücke von Venedig ist die Seufzerbrücke. Sie führt vom Dogenpalast zum neuen Gefängnis und erhielt diesen Namen, weil die Gefangenen auf dem Weg ins Gefängnis mit einem Seufzen noch ein letztes Mal den Blick auf die Lagune werfen konnten. Heute ist sie bei Verliebten als Fotomotiv sehr beliebt.

Der Markusplatz bestimmt den Herzschlag der Stadt und ist mit der Basilica die San Marco, dem Turm und dem Dogenpalast auch der größte Anziehungspunkt für Tagestouristen. Die vielen kleinen Inseln der Serenissima, wie Murano oder Burano sind  für Glasherstellung bekannt und einen Ausflug mit dem Boot wert. Besonders Burano, mit seinen vielen bunten Häusern, lässt die Herzen der Gäste höher schlagen.

Der Extra-Tipp: Von der Kirche Santa Maria della Salute hast du einen beeindruckenden Überblick über die Lagunenstadt Venedig – ein perfekter Foto Spot.

Italienische Städte: Welche ist dein Favorit?

Egal für welche dieser schönen Städte in Italien du dich entscheidest – du wirst sicherlich einen unvergesslichen Urlaub verbringen.



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