Alpbach Panorama

5 Tipps für deinen Sommerurlaub im Alpbachtal + Hotel Böglerhof

[Werbung – Recherchereise] Das Alpbachtal in Tirol ist weltbekannt. Nicht nur als schönstes Dorf Österreichs und schönstes Blumdendorf Europas, sondern auch als internationaler Ort der Begegnung. Seit vielen, vielen Jahren finden im Dorf der Denker internationale Kongresse statt, allen voran das Europäische Forum Alpbach, das bereits seit 1945 stattfindet. Das Europäische Forum Alpbach ist ein Kongress, auf dem sich Leute aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft treffen und über aktuelle Fragen zur Gesellschaftsentwicklung und zur Politik diskutieren. Verantwortliche aus allen Bereichen treten miteinander in Gespräche um die Zukunft Europas zu besprechen. Junge Menschen sind ein wichtiger Teil dieses Kongresses, soll es doch um generationsübergreifende Lösungen gehen, die diverse Ideologien und Grenzen integrieren sollen – für eine gemeinsame und bessere Zukunft.

Warum dieser Einstieg?

Wenn sich kluge Köpfe aus aller Welt treffen, dann tun sie das an einem Ort, der inspiriert. Und das tut das Alpbachtal. Denn das Alpbachtal ist reich an Bergen, naturbelassenen Landschaften und an Seen. Besonders imponierend ist der fulminante Rundblick, den du auf deinen Erkundungstouren auf den Gipfeln des Alpbachtals genießen kannst. Ein Panorama, das vielleicht den Geist öffnet für neue Ideen?

Alpbach ist ein ruhiger Ferienort für aktive Genießer. Bewegung an der frischen Luft und in der Natur steht an der Tagesordnung.

Für viele ist das Wichtigste während einem Urlaub die Entspannung. Faul in der Sonne liegen, ein bisserl shoppen gehen und abends gut zu speisen. Aber wenn du von so toller Natur umgeben bist, wäre es schade, wenn du nicht etwas Aktivität in deinen Urlaub einbaust. Wir waren im Spätsommer für einige Tage in Alpbach und haben viel erlebt und auch einige Orte in der Umgebung besuchte. Darum gebe ich euch heute 5 Tipps für deinen Sommerurlaub im Alpbachtal, und ich bin überzeugt davon, dass da für jeden was dabei ist.

1. Wiedersberger Horn, der Aussichtsberg im Alpbachtal

Wir lieben den Sommer. Natürlich mögen wir es an heißen Tagen sehr, am See zu entspannen. Ja, das kannst du auch im Alpbachtal tun, z.B. am Reintalersee in Kramsach. Aber was uns im Sommer auch gut tut, das ist hinauf auf die Berge zu flüchten. Dort ist es immer ein paar Grad kühler, eine leichte Brise umschmeichelt deine Nase und der Ausblick lässt dich deinen Alltag vergessen und du kannst einfach mal über den Dingen stehen. Wir haben uns für das Wiedersberger Horn entschieden, das ich bereits von meinem Skiurlaub im Winter kannte. Wir haben beim Hotel-Check-In die Alpbachtal Card ausgehändigt bekommen. Mit der kannst du unter anderen kostenlos mit der Gondel auf das Wiedersberger Horn fahren.

Hoch über dem Tal kannst du einen herrlichen Ausblick genießen und dann z.B. zur Mittelstation hinunter wandern. Ob mit deinem Partner, mit Oma und Opa, deinen Freunden oder der ganzen Familie – wichtig ist, dass du dir das Alpbachtal von oben anschaust und rauf auf die Berge kommst. Auch für E-Biker ist das Wiedersberger Horn ein beliebtes Ziel. Und wenn der kleine Hunger kommt, dann gibt’s rund um die Bergstation genügend Einkehrmöglichkeiten. Und für die Kinder gibt’s neben dem Lauserland Spielplatz ein ganz besonderes Spektakel – den Lauser Sauser.

Wiedersberger Horn

Wiedersberger Horn

Lauser Sauser – der rasante Alpine Coaster

Der Lauser-Sauser ist eine Spaßbahn für Groß und Klein. Mit einer Gesamtlänge von 1420 m saust du auf dem Alpine-Coaster in einigen Schleifen hinunter. Die Fahrzeit beträgt circa 8 Minuten und während deiner Bergabfahrt auf Schienen wird am Fotopoint auch ein Bild von dir gemacht und deine Fahrtzeit wird dabei gemessen. Der Lauser-Sauser ist von 9.30 – 16.00 Uhr geöffnet, hier die Preise (2020) – weiter Infos findest du hier.

  • Erwachsene: 8 EUR
  • Kinder 9 bis 17 Jahre: 6 EUR
  • Kinder 5 bis 8 Jahre: 5 EUR

2. Rattenberg – die kleinste Stadt Österreichs

Hast du gewusst, dass Rattenberg die kleinste Stadt Österreichs ist? Nur 10 ha groß und knapp 400 Einwohner hat die kleine, entzückende Stadt im Inntal. Da sich das Städtchen direkt am Eingang zum Alpbachtal befindet kannst du einen Besuch in Rattenberg wunderbar mit einem anderen Ausflug kombinieren, und durch die schmucken Gassen flanieren. In der mittelalterlich anmutende Fußgängerzone findest du viele Handwerksbetriebe, allen voran Glasereien.

Glaserei Kisslinger

Wir haben während unserem Stadtbummel die Glaserei Kisslinger besucht, wo du laufend bei den Vorführungen der Glasbläser zusehen kannst, auch beim Glasschleifen und Glasmalen kannst du den kunsthandwerklich geschickten Mitarbeitern über die Schultern schauen und sehen, wie die schönen Kunstwerke entstehen. Und ein schönes typisches Souvenir für zuhause findest du hier auch.

Im kleinen Rattenberg gibt es auch viele nette Restaurants, Cafés und typische, österreichische Wirtshäuser – wir haben uns für einen sündhaft guten Eisbecher entschieden. Das darf schon mal sein, an heißen Sommertagen.

3. Museumsfriedhof in Kramsach

Etwas skurril ist wohl dieser Ausflugstipp. Wer will schon im Urlaub einen Friedhof besuchen? Tja, den Museumsfriedhof in Kramsach solltest du dir aber wirklich nicht entgehen lassen. Dort werden nämlich sehr sehr lustige Friedhofskreuze ausgestellt. Also nicht die Kreuze an sich sind lustig, sondern die Sprüche darauf werden auch dich zum Schmunzeln bringen. Aber keine Angst, hier sind nicht wirklich Menschen begraben.

„Hier ruhet leider mein Gemahl. Er war ein Schneider unten im Tal.
An seiner Stelle setze ich dort. Mit dem Gesell, die Arbeit fort.“

Beim Betreiber handelt es sich um einen Steinmetz und Schmied, der u.a. auch Grabausstattungen anfertigt. Der Eigentümer hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausgefallene Grabkreuze zu sammeln und hier in Kramsach für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Eintritt ist frei. Dass dies auch so bleibt, gibt’s im Souvenir-Shop einige Kleinigkeiten zu kaufen – u.a. einen kleinen Bildband für 5 EUR (Stand 2019) wo ihr alle lustigen Friedhofssprüche abgebildet zu kaufen bekommt. Fotografieren ist nämlich nicht erlaubt.

4. Reintalersee & Fischerstube

Die Region um das Alpbachtal heißt ja Alpbachtal-Seenland. Wenn man aber nur die Berge im Kopf hat, dann muss man die im Namen erwähnten Seen auch mal aufsuchen. Das haben wir getan. Unser Favorit: Der Reintalersee. Der Reintalersee ist einer der wärmsten Naturbadeseen in ganz Tirol, so steht’s zumindest in der Speisekarte des Fischrestaurants – und somit glauben wir das auch. Der See wird im Sommer bis zu 25°C warm, ist an der tiefsten Stelle circa 10 m tief und du kannst dort einen wunderbaren Badetag während deinem Urlaub verbringen. Neben dem sehr gepflegten Badeplatz gibt es auch einen Bootsverleih, einen Steg sowie die Möglichkeit zum Fischen. Die kleine Insel inmitten des Sees schaut toll aus und ist bestimmt auch für Angler ein super Platz.

Die Fischerstube am Reintalersee möchten wir als Lokal sehr empfehlen. Hier sitzt du hoch oben auf der Panoramaterrasse und überblickst den schönen See. Das gut besuchte Restaurant ist bekannt für seine guten Fischgerichte. Wir haben das natürlich testen müssen und es auch als sehr g’schmackig empfunden. Wobei: Am Nachbartisch wurde ein riesengroßes Steak serviert, das auch nicht von schlechten Kühen war.

5. Hildegard von Bingen: Garten & Shop in Reith

Kennst du die Lehren der Hildegard von Bingen? Hildegard von Bingen gilt als eine Person, die durch ihre eigenen neuen Denkansätze neue Impulse setzte und so einen umfassenderen Blick auf viele Themen ermöglichte z.B. auf die Medizin. So kombinierte Sie etwa das Wissen ihrer Zeit über viele Krankheiten und die Heilkraft von Pflanzen zusammen, und etablierte viele deutsche Pflanzennamen. Daraus resultierten Interpretation über die Entstehung von Krankheiten, Körperlichkeiten und der Sexualität. Ihre Lehren gelten als Alternative zur Schulmedizin und basieren hauptsächlich auf der Heilkraft von Kräutern.

„Die ganze Natur soll dem Menschen zur Verfügung stehen, auf dass er mit ihr wirke, weil ja der Mensch ohne sie weder leben noch bestehen kann.“
Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen Garten

Die 6 goldenen Regeln nach Hildegard von Bingen

  1. Lebensenergie schöpfen aus den vier Weltelementen: Feuer, Wasser, Luft & Erde.
  2. Beim Essen und Trinken auf die Subtilität der Lebensmittel achten.
  3. Bewegung und Ruhe in ein Gleichgewicht bringen. Für das richtige Maß an Spannung und Entspannung sorgen.
  4. Schlafen und Wachen regulieren.
  5. Ausleitung von Verunreinigungen und Schadstoffen.
  6. Seelische Abwehrkräfte stabilisieren.

Hildegard von Bingen Garten

Wir waren in Reith, und haben uns natürlich den Hildegard von Bingen Garten angeschaut. Auf 900 m2 ist der Kräutergarten angelegt und ich bin begeistert mit wie viel Liebe und Hingabe dieser Garten gepflegt wird. Hier findest du Erholung und bestimmt auch Inspiration für den Garten zuhause. Der Garten ist täglich geöffnet und ist besonders in den Monaten April bis Oktober sehr sehenswert, weil in dieser Zeit viele Pflanzen in Blüte stehen und auch Erntezeit für Obst und Gemüse ist. Der Eintritt ist frei. Schön, dass das Wissen um das Wirken der Hildegard von Bingen hier erhalten und gepflegt bleibt, und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Hildegard von Bingen Naturladen im Dorfzentrum

Neben dem idyllischen Garten gibt es in Reith im Alpbachtal auch einen Hildegard von Bingen Shop – ein schmuckes Geschäft im Ortszentrum.

Hildegard von Bingen Naturladen

Seit einigen Jahren befassen sich Irmgard Rendl & Maria Naschberger mit den Hildegard von Bingen Lehren und teilen Ihr Wissen in ihrem Naturladen mit den Leuten. Durch das Wissen um die Auswirkungen der unterschiedlichen Lebensmittel auf unseren Körper und den Geist helfen Sie durch bewusste Ernährung den körperlichen und seelischen Leiden vorzubeugen und diese zu lindern. Den Naturladen in Reith gibt es bereits seit 2008 und hier bekommst du viele tolle Produkte: Wie etwa: Kräuterweine, Kräutern und Gewürze, Tees, Dinkelprodukte und auch Bücher, Naturkosmetik und allerlei Schönes fürs Heim. Natürlich habe ich mich auch gleich beraten lassen und mir ein ganz persönliches Paket für zuhause schnüren lassen. Schaut’s hier vorbei, wenn ihr euch selbst was Gutes tun möchtet.


Echter Genuss aus dem Alpbachtal

In der Gastronomie kommen rund ums Alpbachtal viele regionale Produkte auf den Tisch. Wir haben zwei Betriebe besucht und ich möchte hier meine Eindrücke mit euch teilen – Lebensmittel aus dem Alpbachtal sind übrigens super Souvenirs für zuhause.

Alpbachtaler Heumilchkäserei in Reith

In der Käserei in Reith im Alpbachtal bekommst du alle möglichen Käsesorten zu kaufen. Aber auch Schnaps, Honig, Marmelade, Knödeln und mehr regionale Spezialitäten. Wir haben uns den g’schmackigen Pfefferkäse mit nach Hause genommen. Denn der hat uns am Frühstücksbuffet am Böglerhof schon jeden Morgen so gut geschmeckt. Genuss, Qualität und Tradition, die man schmeckt!

Speckbauer Holzinger in Brixlegg

Und dann sind wir noch zum Speckbauern Holzinger gefahren. Wir dachten, ach den nehmen wir beim Heimfahren ganz schnell mit. Aber da haben wir uns getäuscht, denn der Holzingerhof liegt auf 1.150 Meter, und ist fast mehr eine Alm, als ein Bauernhof. Aber die Fahrt auf den abgelegenen Hof hat sich enorm gelohnt, und wir können euch den Besuch bei Annemarie und Peter Moser echt ans Herz legen. Denn du wirst nicht nur herzlich in Empfang genommen, sondern siehst obendrein wie artgerechte Tierhaltung ausschaut. Mit viel Respekt, ausreichend Platz, hochwertigen Futter und Dankbarkeit werden hier die Schweine aufgezogen und zu Speck verarbeitet.

Ich möchte das einfach wirklich so platt sagen dürfen. Denn Menschen essen nun mal Tiere, genauso wie Tiere andere Tiere essen. Es ist eine Frage der Menge, der Qualität und der Preis der dafür gezahlt wird. Nicht nur der Preis in Geld, sondern auch der Preis, der für die qualitative Haltung der Tiere notwendig ist. Wenn ich hier beim Holzinger Speck kaufe, dann tue ich das mit einem sehr guten Gewissen. Es ist schön, den beiden zuzuhören, wie sie von ihrer Arbeit sprechen – und das Schöne ist: Die 6-köpfige Familie lebt von der Speckproduktion.


Der Böglerhof: unser Hotel in Alpbach

Immer wieder bin ich begeistert, in welch gut geführten Hotels ich während meiner Recherchereisen unterkomme. Und der Böglerhof in Alpbach gehört hier auf alle Fälle dazu. Neben einem wunderschönen Ambiente von Rezeption, über den Garten, das SPA und die Zimmer, bis hin zu einer hervorragenden Küche, kann ich über das Hotel Böglerhof nur in den höchsten Tönen schwärmen. Aber das alles wäre weniger Wert, wenn nicht die Menschen den Funken überspringen lassen. Die Menschen im Böglerhof begegnen dir mit herzlicher Freundlichkeit – von Morgens bis Abends. Und das ist nicht nur beim Personal spürbar – denn hier fühlen sich die Gäste sichtlich wohl und strahlen dies mit ihrer guten Laune und Offenheit auch aus.

Legeres Ambiente mit Stil

Ich mag es grundsätzlich rustikal, mit einem Hauch von modernen Einflüssen. Aber zu „gespreizt“ sollte es nicht her gehen – legere Umgangsformen mit Stil, das ist mein Ding, wenn ich Urlaub mache. Und genau das findest du im Böglerhof, der sich übrigens mitten im Ort, gleich neben der Kirche befindet. Im hinteren Teil des Hotels liegt, fast wie verzaubert ein hübscher Garten. Herrlich für einen Rückzug zum Lesen.

Wohltuende Entspannung findest du im feinen SPA, dem Saunabereich sowie im Badebereich. Schön, dass das Hotel sowohl über einen Indoor- als auch einen Outdoorpool verfügt. Auf der großen Liegewiese befinden sich bequeme Liegen sowie ein überdachter Terrassenbereich, wo du auch nachmittags deine Jause bzw. Kaffee und Kuchen genießen kannst.

Übrigens gibt es im Hotel auch eine besonders schöne Bibliothek mit fein ausgewählten Werken – zum Studieren und Wegträumen. Außerdem findest du hier aktuelle Magazine und Zeitungen, für angenehme Mußestunden zwischendurch. Ach, schön, wenn es überall im Haus gemütliche Ecken zum Entdecken gibt.

Der Böglerhof ist ein familiengeführtes Haus, ein Hotel mit Tradition, dass für einen besonderen Genussurlaub im Alpbachtal sorgt, wo Erholung groß geschrieben wird.

Sommerurlaub & Naturgenuss im Alpbachtal

Zum Abschluss kann ich nur sagen, das Alpbachtal ist ein wunderbarer Ort für einen Urlaub in den Bergen von Österreich. Die Gemeinde in den Kitzbühler Alpen verführt seine Besucher mit klarer Bergluft, und einer einzigartigen Atmosphäre, die durch die Freundlichkeit der Menschen, dem gepflegten Brauchtum und seiner ruhigen Naturverbundenheit die Herzen der Besucher öffnet.


Herzlichen Dank an den Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland für die Unterstützung dieser Reise – und besten Dank an Christian Lintner für die Fotos.