Sehenswürdigkeiten in den Südstaaten der USA

Ganz gleich, ob Georgia, Louisiana, New Orleans, Memphis, Mississippi, North und South Carolina, Alabama oder anderswo, die Südstaaten der USA haben einiges zu bieten, was es hier zu entdecken gibt. Ob lebhaftes Stadtleben, beeindruckende Kultur, prägende Geschichte oder traumhafte Natur, die Sehenswürdigkeiten in den Südstaaten der USA sind vielfältig und bieten für jeden die passenden Urlaubserlebnisse.

Die Südstaaten bieten den Besuchern eine große Vielfalt landschaftlichen, kulturellen und historischen Highlights. Eines vorweg: Im Vorfeld jeder USA Reise muss man das ESTA beantragen. Diese beschleunigte die Einreisegenehmigung vereinfacht die Einreise in die Staaten. Alles rund um ESTA, Tipps und weitere Informationen gibt es auf der Website evisumesta.de zu finden. Sind die Formalia mal erledigt, geht es daran, die Sehenswürdigkeiten der Südstaaten zu erkunden.

Sehenswürdigkeiten in den Südstaaten der USA

Einmalige endlose Atlantikstrände, subtropische Wälder und der Mississippi prägen das Landschaftsbild. Die Blue Ridge Mountains sind ein weiteres Highlight. Im Westen North Carolinas finden Naturfreunde mit den Great Smoky Mountains und dem gleichnamigen Nationalpark, der unberührte Natur bietet, ein wahres Paradies. Die Strände entlang der Küste mit den Buchten sind ideal für einen perfekten Strandurlaub. In Georgia gibt es zahlreiche Baumwoll-, Tabak- und Zuckerrohrplantagen. Der US-Bundesstaat ist zudem für die traditionsreichen Badeorte berühmt. Auch Tennessee besitzt eine einzigartige Naturlandschaft. Es gibt hier die eindrucksvolle Bergkultur der Appalachen und viele Wasserfälle zu bewundern.

1. Blue Ridge Mountains

“Take me home, Country Road … “ – wir alle kennen den berühmten Country-Hit von John Denver, in dem er auch die Blue Ridge Mountains besingt. Die Blue Ridge Mountains sind ein Gebirge in den Südstaaten der USA, dort befindet sich auch der höchste Gipfel der USA, östlich des Mississippi, der Mount Mitchell (2.037 m). Durch den Gebirgsstock führt der Blue Ridge Parkway, eine beliebte Strecke für Südstaaten-Reisende. Zwei Nationalparks können in den Blue Ridge Mountains besucht werden: der Shenandoah-Nationalpark im Norden und der Great-Smoky-Mountains-Nationalpark im Süden. Wer kann sich noch an die TV-Serie Die Waltons erinnern? Sie spielt in der Gegend der Blue Ridge Mountains in Virginia.

Interessant: Die Bäume der Blue Ridge Mountains setzen Isopren (Steroide und Terpene) in die Atmosphäre frei, dadurch erhalten die Berge in diese Region einen blauen Dunst, den man von Weitem sieht, dies führte zum Namen Blue Ridge Mountains.

2. Great Smoky Mountains

Die Great Smoky Mountains sind ein Nationalpark in den Appalachen, der sich über die Bundesstaaten North Carolina und Tennessee erstreckt und zum UNESCO Weltnaturerbe zählt. Der Wald der Great Smoky Mountains ist einer der ältesten Wälder der Erde und gleichzeitig der größte Urwald im Osten von Nordamerika. Dieser Nationalpark ist besonders beliebt bei USA-Urlaubern und verzeichnet die meisten Gäste der USA.Sehenswürdigkeiten Südstaaten - Great Smoky Mountains

Neben der Schönheit der Natur der Südstaaten gilt es auch die einprägsame Geschichte zu entdecken und kulturelle Attraktionen bekannter Staaten zu besuchen. Städte wie New Orleans, Charleston, Memphis und Atlanta sind wahrscheinlich den meisten ein Begriff. Diese Südstaaten bieten die perfekte Mischung aus moderner Großstadt, historischen Altstädten und wunderschönen Parks.

3. Zwiespältiges Charleston, South Carolina

Auch historische Stätten wie das Fort Sumter National Monument in South Carolina zeugen von der wechselvollen Geschichte. Die 300 Jahre alte Hafenstadt Charleston wird gern “Perle des Südens” genannt. Beim Bummeln durch die malerische Altstadt, in der es hunderte denkmalgeschützte Gebäude, verwinkelte Gassen und prächtige Herrenhäuser gibt, fühlen sich Besucher schnell in die beeindruckende Zeit zurück versetzt, als sich Plantagenbesitzer in ihre Stadtvillen zurückzogen.

Sehenswürdigkeiten Südstaaten - Charleston

Charleston überzeugt mit einer reichen Geschichte, wenn auch von einer dunklen. Hier befand sich einst das Zentrum des Sklavenhandels der Südstaaten. In der britischen Kolonialzeit kamen viele Leibeigene über die Hafenstädten Charleston und Savannah an Land, die dann vor allem in Handwerksberufen und dem Transport von Gütern eingesetzt wurden und der Stadt zu Reichtum verhalf. Die kopfsteingepflasterten Straßen sind von prächtigen Herrenhäusern gesäumt, die noch vor dem Bürgerkrieg stammen, und auf Kosten der Sklaven erbaut wurden. Im Old Slave Mart Museum kannst du heute eine Zeitreise machen, und mehr über die Gräueltaten dieser Zeit erfahren.

4. National Civil Rights Museum, Tennessee

Im National Civil Rights Museum in Memphis Tennessee wird Wissenswertes rund um die Beziehungen zwischen den Afroamerikanern und Weißen erläutert. Von der Ankunft der ersten Sklaven aus den britischen Kolonien im Jahr 1619 bis zur Ermordung des berühmten Martin Luther King im Jahr 1968. Das Museum befindet sich heute an dem Ort, an dem Martin Luther King sein Leben gelassen hat.

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5. Die historische Altstadt von Savannah, Georgia

In Savannah kann die historische Altstadt mit mehr als 20 wunderschön begrünten Plätzen und zahlreichen restaurierten Häusern besichtigt werden, die zu den schönsten innerhalb der USA gehören. Dabei lernen Besucher die Geschichte der Stadt vor allem während des Bürgerkriegs in Georgia kennen.

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Sehenswürdigkeiten Südstaaten - Savannah

6. Museum of Art in Raleigh, North Carolina

Raleigh, die Hauptstadt von North Carolina bietet viele kulturelle Highlights, darunter auch das Museum of Art. Die Kunstsammlung umfasst heute mittlerweile über 5.000 Exponate – von den alten Ägyptern bis hin zu Werken der Moderne.

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7. Blues & Jazz Hauptstadt New Orleans, Louisiana

New Orleans liegt im Bundesstaat Louisiana am Mississippi River und am Golf von Mexiko. Gegründet wurde die Stadt vom Franzosen Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville im Jahr 1718, seinen Namen verdankt New Orleans dem Herzog von Orléans. Die Geschichte der Europäer prägte die Stadt von Beginn an in seiner Architektur, die heute noch im berühmten French Quarter zu bewundern ist. New Orleans, ist die Stadt des Blues und des Jazz. Man sagt, dass der Jazz hier erfunden wurde. Für eingefleischte Jazz-Fans ist das New Orleans Jazz Museum ein Tipp, dort kannst du in die Geschichte des Jazzs eintauchen und viel über den Musikstil lernen, der die Stadt weltberühmt gemacht hat.

Die bekannte Stadt im Süden der USA ist ein wahrere Schmelztiegel der Kulturen und ist sehr europäisch anmutend. In New Orleans findest du überall Livemusik auf den Straßen, in den Clubs und den fulminanten Höhepunkt des musikalischen Spektakels erlebst du zum weltberühmten Mardi Gras, dem Fasching von New Orleans.

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8. Graceland, Memphis Tennessee

Er ist für viele der größte Musiker aller Zeiten: Elvis Presley! In Graceland hat Elvis seit 1957 bis zu seinem Tod im Jahr 1977 gewohnt. Priscilla Presley hat 1982 hat die Graceland Mansion für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nun ist sie als Museum zu bewundern. Jedes Jahr pilgern über 650.000 Fans nach Graceland, das seit 1991 auch unter Denkmalschutz steht. Neben einigen Wohnräumen des King of Rock können Bühnenkostüme, Fotografien und eine fulminante Sammlung an Platin- und Gold-Schallplatten und viele weitere Preise, die das erfolgreiche musikalisches Schaffen von Elvis Presley belegen, bewundert werden. Die vielen Autos, Motorräder und Flugzeuge von Presley können im gegenüberliegendem Presley Motors Automobile Museum besichtigt werden. Für alle Elvis Presley-Fans ist Graceland ein MUST-SEE.

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9. Nashville, Tennessee

Nashville ist das Zentrum der Country Musik und trägt den Beinamen Music-City. Viele Plattenfirmen, Musikverlage und Musikstudios haben sich hier niedergelassen. Auch die berühmte Gitarrenfirma Gibson und die Country Music Hall of Fame befinden sich in Nashville. Whisky Liebhaber können im nahen Lynchburg die Jack Daniel’s Destillerie besuchen.

Jedes Jahr werden in Nashville die CMA, die Country Music Awards, verliehen – das Event zählt zu den bedeutendsten in ganz Tennessee. Zu den beliebtesten Music-Bars in Nashville zählen folgende: Dino’s, Dee’s Country Cocktail Lounge, Robert’s Western World, Duke’s, Santa’s Pub, The Dive Motel u.v.m.  – hier liegt wirklich Musik in der Luft. Im Ryman Auditorium ist eine große und bekannte Konzerthalle und eine beliebte Südstaaten Sehenswürdigkeit in Nashville. Hier kannst du sowohl auf den Spuren des Rock und Country wandeln als auch tolle Live-Konzerte erleben. Viele Ausstellungsstücke von weltbekannten Musikgrößen wie Elvis Presley, Dolly Parton, Eric Clapton u.v.m. gibt es her zu bewundern.

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Was sind eigentlich die Südstaaten?

Die Südstaaten befinden sich, wie der Name verrät, im Südosten der USA, es werden auch einige Staaten an der Ostküste wie z.B. Florida oder Virginia dazu gezählt. Gemeinsam tragen die Südstaaten der USA eine nicht so schöne Geschichte. So gab es während dem Amerikanischen Bürgerkrieg (Sezessionskrieg) zwischen 1861 bis 1865 einen Zusammenschluss von 11 Staaten im Südosten der USA unter dem Namen „Konföderierte Staaten von Amerika“. Ein zentraler Grund für diesen Krieg war die Sklaverei, die im Süden praktiziert und im Norden nicht mehr gebilligt wurde. Das System scheiterte, der Beiname “Südstaaten” ist jedoch erhalten geblieben. Folgende Staaten zählt man heute zu den Südstaaten: Alabama, Arkansas, Florida, Georgia, Louisiana, Mississippi, NorthCarolina, und South Carolina, Tennessee, Texas und Virginia.

Warum werden die Südstaaten als Dixieland bezeichnet?

Zum Beinamen Dixieland-Staaten gibt es zwei Theorien. Die erste bezieht sich auf den 10-Dollar-Schein, auf dem in Louisiana der Aufdruck Dix (Französisch für 10) zu sehen war. In Louisiana sprach man zu dieser Zeit teilweise Französisch. Die zweite Theorie bezieht sich auf die Landvermesser Jeremiah Dixon und Charles Mason, welche  die Grenze zwischen Maryland und Pennsylvania vermessen haben. Die Linie wird Mason-Dixon Linie genannt und ist gleichzeitig die Grenze zwischen Nord- und Südstaaten. Nachfolgend zeige ich euch, was die verschiedenen Dixieland-Staaten zu bieten haben.

Die Südstaaten der USA bieten für jeden Geschmack passende unvergessliche Urlaubs-Erlebnisse. Sie sind geprägt durch viele historische Städte, kulturelle Reichtümer, traumhafte Strände, wunderbare Buchten und atemberaubende Landschaften. Reisende können zudem die unverwechselbare Gastfreundschaft und die köstliche amerikanische Küche der Südstaaten erleben und genießen.

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