Eine Indien Reise mit Kind? Ihr seid aber mutig.

Eine Indien Reise mit Kind? Ihr seid aber mutig.

Indien – liebt man oder hasst man!

Das hatten wir vor unserer Indien Reise immer wieder gelesen und gehört – und ich glaube diese Aussage kann man wirklich erst nachvollziehen, wenn man dieses Land bereist hat. Wie wir auf Indien kamen?? Wir lieben Asien – vor allem Südostasien – wollten aber gerne einmal etwas anderes sehen. Meine Mama, die seit über 10 Jahren nach Indien reist hat uns immer wieder begeistert von Indien erzählt. Also entschieden wir uns 2011 mit unser damals 22 Monate alten Tochter nach Indien zu reisen.

Viele haben uns mutig und abenteuerlich genannt, und wir dachten ACH, wir haben schon so einiges von Asien gesehen, so viel anders kann es nicht sein. DOCH KANN ES 😉

Indien ist ANDERS: Indien ist dreckig (wobei uns das noch nicht mal gestört hat) Indien ist BUNT, Indien ist LAUT, CHAOTISCH, ANSTRENGEND – richtig anstrengend – und einfach UNBESCHREIBLICH SCHÖN.

Als wir nach den 5 Wochen zurück kamen haben wir Indien naja – gehasst – will ich nicht sagen, aber wir sagten uns NIE WIEDER INDIEN. Nach einiger Zeit der Verarbeitung der ganzen Erlebnisse kam uns immer wieder der Gedanke wie BESONDERS Indien eigentlich ist. Und wenn wir uns Fotos von all unseren Reisen anschauen (sei es Thailand, Java, Sumatra, Bali oder Malaysia) dann sticht Indien immer wieder heraus.

Indien: Kuh am Strand

Indienreise mit Kindern: Aber nun von Anfang an ….

05. Dezember 2011: Wir fliegen von Düsseldorf mit Emirates über Dubai nach Chennai. Es ist Yaras zweiter Langstreckenflug (nachdem wir davor das Jahr mit Ihr in Thailand und Malaysia unterwegs waren) und alles klappt hervorragend – ich sage ja immer: „Je entspannter die Eltern, desto entspannter die Kinder.“ Und diese kleinen Menschenkinder können so einiges viel besser weg stecken, als wir Erwachsenen.

In Chennai angekommen, suchen wir uns vor dem Flughafen einen Taxifahrer und fahren mit diesen super schönen alten Taxis von Chennai nach Mamallapuram. Schon auf dem Weg dorthin ist es um so einiges anders als in den Teilen von Asien, die wir bisher besucht haben. Überall Kühe auf den Straßen, viele viele Menschen und Müll – aber gut, das gehört dazu und macht irgendwie diesen indischen Charme aus.

Mamallapuram und Pondicherry

Bereits von Deutschland aus hatten wir unser Zimmer im SEA BREAZE reserviert. Als wir ankamen ruhten wir uns erst einmal etwas in unserem Zimmer mit Meerblick aus. Danach machten wir die Stadt unsicher, gingen indisch essen und schlenderten ein wenig am Strand entlang.

Insgesamt blieben wir ca. 5 Nächte in Mamallapuram. Es war ein super Einstieg, und wir genossen die Zeit dort. Mamallapuram ist ein kleiner gemütlicher Ort – schon etwas touristisch – aber auch eben typisch „indisch“. Wir besuchten die berühmten Tempelanlangen die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Nachdem wir uns so langsam eingewöhnt hatten, das Essen genossen und eine Krokodilfarm besucht haben, fuhren wir mit einem Privattaxi ins nahe gelegene Pondicherry.

Segnung vom Tempelelefanten in Pondicherry
Segnung vom Tempelelefanten in Pondicherry

Hier wohnten wir im Parkguesthouse (einem Ashram) – mit einer der besten Unterkünfte die wir in Indien hatten – einfache, saubere Zimmer direkt an der Strandpromenade gelegen. Mit einem schönen Garten, in dem jeden Tag Yogastunden statt fanden.

Pondicherry war früher eine französische Kolonie, was man auch noch deutlich erkennen kann. Alles in allem ist Pondicherry eine schöne gemütliche Stadt direkt am Meer, mit einer schönen Strandpromenade die gegen Abend für Autos gesperrt wird. Dann gibt es überall Garküchen und kleine Verkaufsstände.

Hier wurde Yara das erste mal krank, bekam nachts Fieber und eine dicke Erkältung. Die Suche nach einem Arzt war sehr abenteuerlich und nervenaufreibend. Nachdem wir zum örtlichen Krankenhaus verwiesen wurden, aus dem wir rückwärts wieder raus gingen, weil wir dachten hier kommen wir alle kränker wieder raus, als wir rein gegangen sind, fanden wir am nächsten Abend eine Ärztin. Nach einigen Tagen ging es Yara auch wieder gut, so dass wir unsere Weiterfahrt – das erste mal mit dem indischen Zug – fortsetzen konnten.

Nächster Stop MADURAI

Kulturschock – hier verstand ich dieses Wort zum ersten mal in meinem Leben. Wir kommen vom Bahnhof raus, und ich dachte wir wären in einem Kriegsgebiet gelandet. Kaputte Straßen, Häuser, Bordsteine, Menschen mit nur einem Bein, einem Arm, Tumoren im Gesicht und überall um dich herum tausende Menschen, die sich an dich drängeln, dir eine Rikscha oder ein Guesthouse aufschwatzen wollen – und das nicht gerade unaufdringlich. Ich hatte Yara in der Trage vor meinem Bauch und wir gingen die „Straße“ Richtung Zentrum entlang. Immer wieder grabscht dich wer an, und will dir irgendwas andrehen. Ich fühlte mich einfach nur unwohl.

Wir gingen dann die Hauptstrasse entlang auf der Suche nach einem Zimmer. Dann sahen wir ein Guesthouse, vor dem ein paar Touris standen – noch nie hatte ich mich über den Anblick von Touristen so gefreut, wie in diesem Moment. Die Leute rieten uns aber direkt von dem Haus ab und meinten hier gibt’s nur stinkende Zimmer ohne Fenster. OK – also weitersuchen. Das nächste Guesthouse war auch nicht viel besser: Muffige Abstellkammer ohne Fenster – ahhhhhh – ich will hier weg, dachte ich nur noch.

Dann fanden wir eines der teuren Hotels und waren froh, das dort noch ein Zimmer frei war. Selbst wenn das 150 EUR gekostet hätte, hätten wir es wohl genommen. Das Hotel war wirklich schön mit einem tollen Restaurant auf dem Dach, von wo man aus über die ganze Stadt schauen konnte. Die 3 Tage und zwei Nächte die wir dort verbrachten, verließ ich das Hotel nur einmal mit Yara um den Tempel anzuschauen – weswegen wir ja auch eigentlich hier waren 😉

Der Tempel ist wirklich sehr beeindruckend, riesengroß und wirklich sehenswert. Also hat sich das ganze doch irgendwie gelohnt, denke ich im Nachhinein. Aber ich bin froh diese Stadt nach 3 Tagen wieder verlassen zu können und freue mich auf unsere erste Nachtzugfahrt.

Mit dem Nachtzug durch Indien

Wir kommen Abends am Bahnhof an. Überall liegen Menschen auf dem Boden und schlafen. Der Hotelmanager war noch so nett, und hat uns den Weg zum Bahnhof begleitet. Wir mussten auch gar nicht so lange warten und konnten schon bald in unseren Zug einsteigen.

Nachdem wir es uns in unser Kabine bequem gemacht hatten, setzt sich der Zug endlich in Bewegung. Ich sitze am Fenster und genieße den kühlen Wind, der durch die Gitterstäbe zieht, atme die Luft ein, der Geruch vom Land steigt in meine Nase und ich höre dieses „tuuuuut“ das der Zug alle paar Minuten abgibt. Wir fahren vorbei an kleinen Dörfer und Bahnhöfen. Wenn wir halten, kommen die Straßenverkäufer und verkaufen Essen oder Getränke durch die Gitterstäbe – einfach ein wundervolles Erlebnis und ich verliebe mich ins Zugfahren in Indien und denke: Ab jetzt möchte ich jeden Abend mit dem Zug fahren. Aber mal im Ernst, nirgends hat Zugfahren soviel Charme wie in Indien. Thailand, Malaysia, Java einfach viel zu sauber und viel zu europäisch 😉

Das Essen im Zug ist unglaublich gut und billig. Alle 10 Minuten kommt ein Chai-Verkäufer vorbei, und wir trinken Chai ohne Ende. Auch Yara verbringt eine gute Nacht im rukelnden Zug. Am Morgen kommen wir total ausgeruht in Varkala an und fahren mit einem der hundert wartenden Rikscha-Fahrer zum Varkala-Cliff.

Beachzeit in VARKALA

Wir hatten uns vorab schon eine Bleibe rausgesucht, aber noch nicht gebucht, da wir uns diese erst mal vor Ort ansehen wollten. Es gefällt uns auf Anhieb und wir bleiben hier 7 wundervolle Tage.

VARKALA ist schon eher touristisch, aber immer noch schön indisch und einfach toll. Das Nordcliff entlang schlendernd, kann man ganz viele indische Souvenirs wie Saris, Schmuck, Hosen usw. kaufen und jeden Abend, auf dem Weg zum Essen, ist es immer wieder aufs neue eine Herausforderung für uns an den ganzen Ständen vorbei zu gehen, ohne schon wieder irgendwas zu kaufen, was wir doch schon doppelt und dreifach haben. Eines Abends können wir dann doch mal wieder nicht vorbei gehen und verbringen eine dreiviertel Stunde in einem kleinen Laden. Wir trinken Tee, kaufen Hosen und sind ganz angetan von der Tochter des Besitzers die etwas älter als Yara ist. Alle wollen Yara anfassen, verpassen ihr ein Bindi und machen Fotos. Yara findet das alles ganz toll und macht einfach mit 🙂

Tagesüber verbringen wir die Zeit am fast menschenleeren und wunderbar sauberen Strand – was ja nicht ganz so typisch für Indien ist 😉 um die Mittagszeit, nach Yaras Mittagsschlaf am Strand, gehen wir Thali essen, danach verbringen wir Zeit in der Hängematte vor unserem Zimmer oder in dem kleinen Garten oder wieder am Strand.

Die Zeit vergeht rasend schnell und eigentlich wollen wir noch bleiben, aber auf der anderen Seite juckt es uns schon wieder weiterzuziehen. So packen wir unsere Rucksäcke und machen uns auf zur nächsten Station – DIE BACKWATERS.

Backwaters: Kindlicher Kulturaustausch & Naturschönheiten

Hier übernachten wir 3 Tage im Backwater Farmhouse – eine kleine familiengeführte Unterkunft mit, ich glaube 4 Zimmern. Wir fahren erst wieder einen Teil mit dem Zug und werden dann direkt von den Besitzern am Bahnhof erwartet. Wir fahren durch eine tolle Landschaft und kommen schließlich an den Backwaters an. Unser Blick aus dem Zimmer: Traumhaft schön! Yara findet direkt zwei Freundinnen mit denen sie die ganzen 3 Tage von morgens bis Abends spielt.

Es ist einfach faszinierend wie sich Kinder verstehen. Sie verständigen sich ohne Sprache und sind ganz ohne Vorurteile. Sie spielen mit Ästen, Schüsseln, nehmen Blätter, zerstampfen Sie bis sich eine grüne Farbe daraus bildet sammeln diese auf und malen Steine damit an und sie sind den ganzen Tag beschäftigt, ohne Spielsachen und ohne Fernseher.

Manchmal sitzen wir auf unserer Terrasse und die beiden Mädchen kommen Yara abholen, nehmen sie mit in ihr Zimmer und sind über Stunden beschäftigt. Schon alleine deswegen hat sich die Reise gelohnt. Auch wenn Yara gerade erst 2 Jahre alt wird, erfährt sie, dass es Kinder gibt die keine Spielsachen haben, die mit ihren Eltern in einem Zimmer wohnen, spielen, schlafen und trotzdem glücklich sind.

So oft werden wir hier gefragt. Was das denn sei was Yara im Mund hat. „Einen Schnuller“ hmmm das Wort werden sie wohl auch nicht kennen 🙂

Backwaters Tours: Ein tolles Erlebnis

Einen Tag machen wir diese berühmte Backwaters Tour mit dem Boot und es ist ein Highlight unserer bisherigen Reisen. Wir fahren mit dem Boot durch diese kleinen Kanäle tausend verschiedenen Grüntöne, wunderschöne Natur, kleine bunte Häuser, Kinder und Frauen die uns zuwinken und fragen ob wir Kaugummis hätten 🙂 Immer wieder kommen uns Schulkinder in kleinen Kanus entgegen – so fahren Sie hier zur Schule.

Um die Mittagszeit halten wir auf dem großen See, gehen eine Runde schwimmen und essen wohl das beste Tofu was wir je gegessen haben. Ja das waren die Backwaters ein unvergessliches Erlebnis.

Weiter geht es nach Cochin wo wir Weihnachten verbringen. Eine kleine lebendige Stadt mit Ihren typisch chinesischen Fischernetzen.

In Cochin kann man wieder gut shoppen und essen – wir erkunden die Stadt und das Drumherum. Nach 3 Tagen entscheiden wir uns nach Kannur zu fahren – natürlich mit dem Zug 🙂 Wir werden morgens abgeholt und zum Bahnhof nach Ernakulam gebracht.

Ich warte mit den Rucksäcken und Yara in der Eingangshalle, mit tausenden anderen Menschen, bis Karim die Zugtickets gekauft hat. Ich habe Yara auf dem Schoss und auf einmal kommt ihr das ganze Frühstück wieder hoch bzw. landet auf meinem Rucksack. Tücher wo habe ich Tücher? Ich habe keine Tücher! Aber zum Glück immer einen Schal um den Hals um die arme Maus erstmal sauber zu machen.

Fischernetze in Cochin Indien

Vollgekotzt unter 20 Rikscha Fahrern und dann kommt auch noch die Polizei

Tausende Inder um mich herum, bleiben vor mir stehen und „glotzen“ mich an! Keiner fragt mal „can i help you?“ Nein, sie stehen nur da und gucken!!!!! Langsam kommen echt Aggressionen in mir hoch und ich will einfach nur noch hier weg. Karim konnte zum Glück Tickets für die 1. Klasse besorgen und wir konnten noch „relativ“ entspannt Zug fahren. Abends dann am Bahnhof ankommend wieder hunderte Rikscha Fahrer um einen rum. Jeder will dich fahren. Jeder will Unmengen an Geld. Karim verhandelt und verhandelt – das wurde ihm ja Gott sei dank mit in die Wiege gelegt, sonst wäre man hier glaube ich verloren. Ich stehe dort und warte mit meinem armen, kranken Kind in der Manduca und will einfach nur noch ins Hotel und in ein Bett.

Auf einmal versammeln sich bestimmt 20 Männer um Karim herum und es wird lauter. Zwei Männer in Uniform kommen auf mich zu und fragen mich was los sei. HALLO?? woher soll ich das wissen, ich stehe 20 Meter weit weg, bin müde, vollgekotzt und WILL HIER WEG. Sie gehen Richtung der Menschenmenge und vor mir läuft schon ein Film ab, wie Sie Karim mit ins Gefängnis nehmen und ich hier stehe mit Yara, und nicht weiter weiß.

Zur Aufklärung: einer der Rikscha-Fahrer wollte uns mitnehmen, die anderen waren aber nicht damit einverstanden, weil Karim Ihnen nicht Ihren Preis zahlen wollte. Karim lässt dann auch nicht locker und im Endeffekt hat er uns dann doch endlich in unser Hotel gefahren und niemand ist im Gefängnis gelandet.

Das Hotel war ein riesen großer alter kolonialer Bau – bestimmt mal wunderschön gewesen – aber total in die Jahre gekommen. Egal Hauptsache ein Bett. Und das beste Dal, was wir bisher gegessen hatten. Nach dem Essen war dann auch der ganze Schreck verdaut, und wir konnten eine ruhige Nacht verbringen. Am Morgen bekamen wir dann noch typisch indisches Frühstück, lecker Idlis, die wirklich ganz ganz toll schmeckten. Also die Küche in diesem heruntergekommenen Haus war wirklich 1a.

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Danach brachte uns dann ein Rikscha Fahrer zu unserem gebuchten Bungalow am Strand. Kannur ist wirklich ein minikleines Dorf mit einem schönen Strand und wir waren die einzigen Touristen dort. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit, wie wir es uns wünschten – und auch Yara brauchte noch einige Tage um sich wieder zu erholen.

Bangels shoppen in Bangalore

Nach 3 Tagen brachen wir auf zu unserer letzten Station Bangalore – dort wollten wir die letzten Tage mal wieder in einem etwas gehobeneren Hotel mit fließend warmen Wasser und sauberen Betten verbringen. Das Lemon Tree war ein Top Hotel in Top-Lage mit Pool auf dem Dach gutem Frühstück. So konnten wir die letzten Tage unserer Indien Reise noch genießen und waren shoppen ohne Ende. Dafür ist Bangalore einfach toll, dort haben wir die tollsten Haremshosen gekauft, Saris und Bangels bis zum Umfallen.

Es gibt dort Geschäfte alleine für Bangels. Dort hängen tausende verschieden farbige glitzernde Bangels an den Wänden und die Verkäufer stellen dir eine perfekte Mischung aus 30 Stück zusammen – so schnell kann man gar nicht schauen. Ja, das war unser krönender Abschluss einer sehr spannenden, nervenaufreibenden aber auch wundervollen Reise durch Indien, wie wir dann erst einige Jahre später feststellten.

Indien ist einfach ein einmaliges Land, nicht zu vergleichen mit einem andern Land und kaum in Worte zu fassen. Manchmal denken wir zwar, es wäre vielleicht besser gewesen, Indien zu bereisen, bevor wir Eltern wurden. Da man als Eltern doch einiges einfach strenger, enger oder nicht ganz so locker sieht, vor allem wenn es das erste Kind ist und es auch noch krank wird.

Bangalore Ramgiri Hills

Aber eins ist klar Indien wird uns irgendwann einmal wieder sehen – vielleicht sogar schon ganz bald …

Vielen Dank für diesen tollen Gastartikel an Nicole von Ilyanikaaufreisen.com. Der Reiseblog ist für alle Familien interessant, die mit Kinder in exotische Länder reisen möchten und an Erfahrungsberichten interessiert sind. Und ja, tolle Bilder gibt’s dort auch reichlich zu sehen – das ist für alle Reisebegeisterte spannend.

5 Comments

  1. Hallo,
    das ist ein wirklich sehr interessanter Artikel und auch wenn ich sage, nach Indien würde ich niemals reisen wollen, schon gar nicht mit einem kleinen Kind, so bin ich doch von dem Bericht fasziniert gewesen. Ich finde es auch super, dass nicht alles in so rosigen Tönen dargestellt wurde.
    LG, Anja

  2. Ich war mit meinen Kindern wirklich viel unterwegs, aber über so eine Reise hätte ich mich nicht getraut. Hut ab! Tolle Bilder. Meine Eltern sind gerade nach langen Wochen aus Varkala zurückgekehrt und ich überlege ernsthaft im nächsten Winter zwei , drei Wochen mit ihnen mit zu kommen. Liebe Grüße, Claudia

  3. Hi Meli
    Während ich so deine Geschichte lese musste ich ein paarmal leer schlucken. Ist schon Mutig mit Kleinkind in einem solchen Land zu Reisen. Und dann wird die kleine auch noch Krank. Das war ganz sicher auch ein Stress für euch. Aber so alles in allem scheint es euch dann doch ganz gut gefallen zu haben. Ich denke dass gerade so einschneidende Erlebnisse wie die schlechte Hotels oder Tausende schreinede Leute um einen herum für immer im gedächtnis bleiben. Egal was man zu der Zeit grade erlebte. Geschichten schreibt das Leben – besonders beim Reisen.
    Sehr spannender Artikel, macht mir echt fast Lust auf einen Trip nach Indien.
    VG, Urs

  4. Hi!

    Ein wunderbarer Artikel mit sehr, sehr schönen Bildern.
    Ich mag es, wenn man eine ehrliche Berichterstattung widergibt und auch die negativen Seiten erzählt. Sehr intensiv erzählt, so dass man sich reinversetzen und miterleben kann.

    Liebe Grüße
    Margarete

  5. Nachdem ich meinen Mann in Indien kennengelert habe und wir danach noch längere Zeit im Himalaya gelebt haben, waren wir mit unserer ersten Tochter auch in Indien – 2 Monate lang ging es gut- dann wurde sie sehr krank, mit den indischen Ärzten bin ich verrückt geworden, also bin ich mit ihr Hals über Kopf nach Hause geflogen, und weißt du was? Am nächsten Tag war sie wieder putzmunter!! Nächstes Jahr fliegen wir wieder hin 😉

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