Toskana: Burgurlaub mit Freunden!

Toskana: Burgurlaub mit Freunden!

Endlich in der Toskana

Die Toskana, ein ewiger Italien-Klassiker stand im Sommer 2013 auf dem Programm. Zusammen mit Freunden haben wir für eine Woche einen Turm gemietet in einem etwas rauhem Landstrich der Toskana – dem Casentino. Der Torre del Rio ist eine sehr extravagante Unterkunft mit besonderem Charme. Mit viel Liebe zum Detail hat der Besitzer Fortunato die einstige Ruine zu einem wahren Schmuckstück renoviert. Aussen wie eine Festung, sogar mit Zugbrücke, überrascht das Innere mit sehr stylischem Interieur und einer Ausstattung die keine Wünsche offen lässt.

Der Turm befindet sich in Riosecco, einem kleinen Dörfchen wo die Uhren noch sehr, sehr langsam ticken. Tag für Tag passierten wir das Haus eines alten Nonno, der kurzerhand seine knorrigen Beine einziehen musste, dass wir mit unseren Riesenautos überhaupt durch die engen Straßen fahren konnten. Doch das ließ den Signore eher kalt, genüsslich löffelte er seine Wassermelone weiter und – naja „dolce farniente“ halt …

Wie eine trotzige Burg wacht der „Torre“ über das Tal zwischen Bibbiena und Poppi.  Soweit das Auge reicht sieht man Weinberge, Sonnenblumenfelder und mittelalterlich anmutende Dörfer, die alle auf einem Hügel gebaut wurden. Unterm Strich war der Torre del Rio ein wunderbarer Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge in die nähere Umgebung, wenngleich die Anfahrt etwas abenteuerlich ist.

Florenz

Der Vorteil einer Toskana Reise ist, dass man das Auto dabei hat und so gemütlich die Gegend erkunden kann. Eine gute Autostunde entfernt liegt Florenz, das stand von vornherein auf unserer Wunschliste. Ein Tagesausflug in die Stadt der Künstler kann im Sommer ziemlich anstrengend sein. Fazit: Es war schön, beeindruckend aber Mitte Juli nicht unbedingt nachahmenswert. Es war so heiß, und es waren so viele Menschen unterwegs und man musste überall so lange anstehen, dass einem die Freude fast vergangen ist.

Zu Besuch bei guten Freunden in der Toskana

Da man im Casentino nicht die „typische Toskana“ mit ihren sanften Hügeln, Zypressen Alleen und übers Land verstreuten Landsitzen findet, haben wir uns auf die Suche gemacht in Richtung Süden. Ein Besuch bei guten Freunden stand auf dem Plan: Wir besuchten die Heimat von Brunello di Montalcino  und  Vino Nobile de Montepulciano auf dem Weg in die zwei Städte der guten Weine habe ich dann auch die Toskana gesehen, von der ich zu Hause geträumt habe.

Die Fattoria „La Vialla“

Von vielen Freunden habe ich bereits die tollen BIO-Produkte der Fattoria „La Vialla“ empfohlen bekommen. Und da Castiglion Fibocchi nur einen Katzensprung von unserem Turm entfernt liegt, haben wir einen gemütlichen Nachmittagsausflug dorthin gemacht. Auf dem Landgut erwartet einen dann eine tolle, wenn auch inszenierte Italo-Atmosphäre, wie man sie aus alten Filmen kennt. Karierte Tischdecken, Maiskolben, Leiterwagen und frei herumlaufende Hühner. Doch nichts desto trotz hat es uns dort sehr gefallen.

Wir haben sämtliche Weine, Prosecci und Olivenöle verkostet und uns dann noch bei einer rustikalen La Vialla Jause Appetit auf mehr geholt. Im Hofladen haben wir dann gleich unsere Bestellung aufgegeben und kurz nach unserer Ankunft zu Hause bekamen wir unser Fresspaket von La Vialla. Die Fattoria stellt wirklich ausgezeichnete Produkte her, die Jahr für Jahr Preise in sämtlichen Kategorien abräumen.

Toskana Teil 2 – Viareggio

Was zieht dich in die Toskana –
die Hügel, der Wein – das Olivenöl?

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